Der Einfluß der Dauer des Reizlichtes auf das Elektroretinogramm
✍ Scribed by Heinz-Wolf Müller-Limmroth
- Publisher
- Springer
- Year
- 1953
- Tongue
- English
- Weight
- 774 KB
- Volume
- 257
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Vor allen anderen objektiven N e t z h a u t v e r ~n d e r u n g e n nehmen die N e t z h a u t a k t i o n s s t r S m e eine besondere Stellung ein, da sie der A u s d r u c k der retinalen Erregung sind und als solche das Bindeglied zwischen dem Lichtreiz und der Lichtempfindung darstellen. Da das Auge wegen seiner ~eaktionstr~ghei~ sowohl einen Zeit-als auch Dauerreagent dars~ell~, der die F~higkeit eines A d a p t a t i o n s v e r m S g e n s besitz~, ist es yon Bedeutung, den Einftu$ der Reizdauer auf das E l e k t r o r e t i n o g r a m m (EI~G) zu untersuchen. ~÷ c . . . . . Abb. 1. Die Diffcrenzkons~ruktion des EI~,G naeh PII>~I~ TM und G~t~l~ 7. a) Die Xons~rukf0ion linch PIP,If ~°, durohgefiihrf0 am S~iugetier-El~G; b) die Xonst,rld~ion nach GI~J~"IT 7, durchgefiihrt am Rroseh-EItG. D~s Et~G scheint in seinem Verlauf bei der gesamten Wirbeltierreihe gleichartig zu sein. Die ~ypische Form des Warm-und Kaltblfiter-El~G ist in Abb. 1 dargestell~: ]:)as ERG setzt sich aus 4 ch~rakteristischen ~Tellen zusammen, die man a-, b-, c-und d-Welle genannt hat. Nach einer kurzen Latenzzeit erfolgt auf Augenbelichtung zun/~chst eine geringffigige rasche Verminderung, die sich im ERG 3*
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