Der Einfluss der Reduktionsmethoden auf das Entstehen von Stereoisomeren. Die katalytische Reduktion des 2, 3-Campherchinons, II
✍ Scribed by H. Rupe; W. Thommen
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1947
- Tongue
- German
- Weight
- 814 KB
- Volume
- 30
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Societe suisse de Chimie, Bale -Societii svizzera di chiniica, Basilea. Nachdmck verboten. -Tous droits rbserves. -Printed in Switzerland. .___ ______ ._ ~ ~ 121. Der Einfluss der Reduktionsmethoden auf das Entstehen von Stereoisomeren. Die katalytische Reduktion des 2,3-Campherchinons, 11, von H. Rupe iind W. Thommen. (27. 111. 47.) H . Bupe und 3'. ,MiiZZer1) erhielten h i der katalytischen Hydrierung des Campherchinons mit ,,Rupe-Katalysator" ein 2,3-Camphanglykol, das sich in seinen optischen und chemischen Eigenschaften vom 2,3-Camphanglykol, das N a m s s e 2 ) durch Reduktion von Campherchinoii rnit Zink und Essigsaure und dann rnit Natrium und Alkohol erhalten hatte, wesentlich unterschied. Das von H . Rupe und P. J f i i Z Z e ~ dargestellte Glykol zeigte eine Linksdrehung, : -14,6O, die ungefahr ebenso gross war wie die Rechtsdrehung [ ~] y ~ +14,2O des Ton Xanasse isolierten Glykols. Da die Rotationsdispersionskurve dieses neuen Glykols nicht normal verlief, nahmen (lie genannten Autoren an, dass es sich dabei um ein sterisch nicht einheitliches Produkt handle. Sie stellten rnit Hilfe der Acetonverbindung und des cyclischen Schwefligsiiure-esters fest, dass bei tler katalytischen Hydrierung ziir Haiiptsache sicher eine cis-Form entsteht.
Wir setzten uns nun zum Biele, das Hydrierungsprodukt auf seine sterische Einheitlichkeit naher zu untersuchen und den Grund fur die anomale Rotationsdispersion zu finden. Zunachst reduzierten wir das Campherchinon in alkoholischer Losung bei Atmospharentlruck und gewiihrilicher Temperatur katalytisch unter Zusatz von Knwy-Nickel. Die Hydrierung verlief ahnlich wie bei der Anwendung von ,,Kmpe-Katalysa tor", jedoch etww langsamer3). Die Halfte der berechneten Wasserstoffmenge wurde bei einem Ansatz von 30 g ('hinon in relatk kurzer Zeit, in etwa einer Stunde, aufgenommen. Nach 24 Stunden war die Hydrierung beendet. Urn sicher zu sein, dass die Hydrierung rnit Rancy-Nickel zu keinen andern Hydrierungsprodukten fiihrt, reduzierten wir zum Vergleich auch mehrmals rnit ,,Rupe-Katatlysator"4). Die erzieltenResultate Tc-arenubereinstimmend. Wir erhielten z. B. den gleichen Mono-p-nitro-benzoylester und daraus das gleiche, sterisch reine Glykol wie hei den Versuchen mit Runey-Nickel. ______ l) H . h p e , F.
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