Der einflu� der bleivergiftung auf die bildung von fetalem h�moglobin
✍ Scribed by Burczkowski, Mieczys?aw
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1964
- Weight
- 591 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0367-9977
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✦ Synopsis
Die Eiawirkung der Blei-Ione~ auf peripheres Blur und Blutbildungsorgane steht seit Jahren im Mittelpunkt zahlreieher Untersuchungen.
Die sch/idigende Einwirkung des Bleies auf das Knochel~mark (S~oczw~SKI), Veri~nderungen im Enzymsystem des Blutes (JoI~DERKO, KOSMIDEg, SI~OCZYi~SKI, ZAKORSKI) und in den EiweiBkSrpern des Blurserums (AFoNowA, AL~AHA~Y) sowie in tier H~imsynthese (ALBAHAR¥, BOY~TT u. Mitarb., H~I~Mr~Y~I~, MARTI, ZAHORSKI) sind Gegenstand vieler Arbei~ea. Man konnte festste]len, dab Blei dureh Enzymblokkierung (Bo¥nTT u. Mitarb., HEILM~Y~, JONDERKO, SROCZY~SKI, ZAHO~SKI) die H/imsynthese schwerwiegend beeir~flussen kann. Durch Blockierung der Aminoli~vulinsiiure-Dehydratase wird die Bildung yon Porphobflinogen beeintrachtigt und dutch Hemmung der auf Blei sehr empfindlichen Chelatoferatase die Bindung des Eisenions arL das Protoporphyrin verhindert (BoY~T~u.Mitarb., H~IL~nY~). Die letztgenannte Erscheinung voa manchen Autorea als Protoporphyrin-Rfiekblock bezeichnet, ffihrt zur Vermehrung tier Kopro-und Uroporphyrinmenge.
In. letzter Zeit erschienert Ver6ffentliehungen, welche die Armahme erlauben, dab Blei im Hiimsynthese-ProzeB auch auf andere Fermente einwirkt.
Die bisherigen Arbeiten widmen dem Verhalten der EiweiBkomponente des H~imoglobins, des Globins, unvergleichlieh wenig Aufmerksamkeit. Dies ist erkl/irlieh, negieren doeh manche Autoren die M6gliehkeit von Veranderungen in der G]obinstruktur durch/iuBere Einwirkung.
Immerhin reieht das Interesse an der EiweiBstruktur der Blut-k6rperehen recht weir zurfiek.
K6RB~R entdeckte 1866, dab ein Tell des H~imoglobins einer Alkalidenaturiertmg widersteht. Auf diese Weise sonderte er zwei Arten yon H~imoglobin aus: Hb A und Hb F (alkaliresistent). GroBe Mengen dieses Mkaliresistenten Hitmoglobins land der Entdecker im Blur yon Neugeborenen (RossI). Jedoch erst PAVLING bewies 1949 die klinisehe Bedeutung des fetalen H~imoglobins (Hb F) durch seine Darstellung in den Erythrocyten bei Sichelzellenanamie.
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