Der Aufbau des Tetracyclo[4.1.0.02,4.03,5]heptan-Systems durch Addition halogensubstituierter Carbene an Benzvalen
✍ Scribed by Christl, Manfred ;Freitag, Gertrud ;Brüntrup, Gisela
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1978
- Tongue
- English
- Weight
- 704 KB
- Volume
- 111
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Abstract
Aus der Addition von Dibrom‐, Dichlor‐, Difluor‐, Chlorfluor‐ und Chlorcarben an Benzvalen (1) gehen die entsprechenden 7‐substituierten Tetracyclo[4.1.0.0^2,4^.0^3,5^]heptane 2a–g hervor. Ihr hochgespanntes Ringsystem erhält damit den ersten und gleichzeitig ergiebigen Zugang. Mit Ausnahme von Fluor lassen sich die Halogenatome leicht durch Wasserstoff ersetzen, wodurch 7‐endo‐ (2g) und 7‐exo‐Monochlortetracycloheptan (2f) einen zweiten Syntheseweg erhalten, jeweils die beiden Monofluor‐ und Monobromderivate 2k und 1 bzw. 2h und i darstellbar sind und schließlich der unsubstituierte Grundkörper 2m in präparativ brauchbaren Mengen bereitet werden kann. 2m lagert unter Silber(I)‐Ionen‐Katalyse exotherm im Cycloheptatrien um; aus dem Dideuterioderivat 2n entsteht analog isomerenfreies 3,4‐Dideuteriocycloheptatrien (7a). Die ^1^H‐ und ^19^F‐NMR‐Spektren enthüllen die vorzügliche Eignung des Tetracycloheptangerüsts zur Vermittlung von Fernkopplungen. Direkte Wechselwirkungen durch den Raum werden im Falle von J~4,7__endo__~ in Betracht gezogen.