Dechema-Monographien Band 21 (Nr. 245-268). Herausgeber: DECHEMA, Deutsche Gesellschaft für chemische Apparatewesen, Frankfurt/M. – Weinheim, Verlag Chemie GmbH., Weinheim 1952. – 464 Seiten mit 186 Abbildungen und zahlreichen Zahlentafeln sowie einem Autorenregister und eine an deutsch-englisch-französischen Stichwortregister. Format DIN A 5. Preis kartoniert DM 37,50, für Mitglieder der Dechema DM 30.–
✍ Scribed by E. Rebald
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1953
- Tongue
- German
- Weight
- 298 KB
- Volume
- 4
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Werhtofle und Korroaton
Wetterbestzndige Holzladre. Nichtgilbende und .bei Bewitterung kaum zum Reiden und Abplatzen neigende Holzlackierungen lassen sich nach M. W. G e a r h a r t u. F. M. B a 1 1 auf Basis von Celluloseacetatbutyrat, insbesondere der Type EAB-381 (Eastman Kodak Co., Kingsport, Tenn.) erzielen. Der Celluloseester zeigt giinstige Loslichkeits-und Vertr%liQkeitseigenschaften. Hirte, Haftfestigkeit, Reidfestigkeit, Dehnung und Wetterfestigkeit der Lackfilme werden durch Kombination mit Weidmiahern und Harzen in verschiedener Weise beeinfludt. Auf der Grundlage von Celluloseacetacbutyrat lassen s i h Grundierungen, Isoliergriinde und Decklacke aufbauen, wobei die letzteren diir Spritz-, Tau&und Strkchanwendung geeignet sind. Gegeniiber Nitrocelluloselacken besirzen die Celluloseacetatbutyratladce hohere Lichtbestandigkeit und Wetterfestigkeit auf Holzuntergrund. (Amer. Paint J. 37, Nr. 2, S. 12 [1952]). -B. MI. (6'361) Impr@ierlacke und Imprtgnierung von GuSteilen. Die Impragnierung von GuBteilen mit Impragnierlacken unter Anwendung von Vakuum ermoglicht nach J. B. C a n tw e 1 1 die Beseitigung von Mikroporen und GuBlochern. Dadurch wird b e Qualitit der GuBstiicke vepbessert und deren Lebensdauer erhiiht; zugleich wird dadurch der Aus- schuB an Werksoiicken herabgemindert. Fur eine wirksame Impragnierung ist es erforderlich, daB zuerst die in den GuBporen eingeschlossene Luft entfernt wird, indem die GuBteile lingere Zeit unter ein hohes Vakuum gesetzt werden. Darauf wird die Impragnierfliissigkeit zugefiihrt, und nachdem diese die Tdle v6ll.ig bedeckt hat, wird ein Lufdruck von 100 psi angewendet. Nach einiger Zeit wird der Oberdruck abgestellt und der Impragnierlack in den Vorratsbehalter zuriickgepumpt. SchlieBlich werden die Gudtkle aus dem ImprZgnierbehalter enofernt, von .iiberschiissigem Lack befreit und getrocknet.
Als Impsiignierlack fiir zahlreiche Gudlegierungen eignet sich eine Midlung von feinem Metallpulver und Natriumsilikat als Bidemittel. Derarrige Impr%nierfliissigkeiten sind bill.ig, leicht zu handhaben und gut an der Luft zu trocknen. Das Metallpulver begiinstigt die Haftfihigkeit an den GuB- flichen. In dieser Weise impragnierte GuBteile halten Driicke bis zu 9000 psi aus und vertragen Temperafuren bis zu 700° F. Die emielte Impragnierung ist fiir die meken Chemikalien, Losungsmittel und Salze undurchllsig, de ist zudem pilzfest und bedntrachtigt nicht die elektrischen Eigenschaften des Gdmaterials. Da die Impragnierung sich lediglich auf die Poren und HohlrHume der GuBstiike erstredrt, werden bei beanbeiteten Teilen die kribischen Toleranzen nicht verandert. Die Tide der Impragnierung kann sich auf 0,30-0,40 Zoll erstreken. Bei schadhaften Gudteilen kann auger der Impragnierung auch Punkt-und Kalt-schweiBung angewendet werden. (Iron Age 170, Nr. 11,