Das Verhalten der Carboxymethylcellulose an Grenzflächen
✍ Scribed by Stawitz, J. ;Klaus, W.
- Book ID
- 102930563
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1956
- Weight
- 653 KB
- Volume
- 58
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
dcm Guajazulrn. ein Allheilmittel zu besitzen. W e n n man aber Azulen zur Verhiitung von entziindlichen Erscheinungen der H a u t und Schleimhaut anwendet, dann wird man immer Erfolg haben. Zur Anwendung in kosmetischen Praparaten sind Mengen zwischen 5 g und 20 g Azulen rein f u r 100 kg Masse vorgeschlagen worden. Es konnte erscheinen, dal3 diese Mengen zu klein sind, u m eine Wirksamkeit auszuuben. Eine kurze Oberlegung beweist, dal3 schon diese kleinen Mengen i m Vergleich mit echten Kamillenbluten eine erhebliche Kraft besitzen. Nimmt m a n an, dai3 Kamillenbliiten 0.5 O/o atherisches 01 enthalten (das Deutsche Arzneibuch verlangt 0.4 O/o Olgehalt von einer guten Kamille), so wiirde m a n aus 200 kg Kamillenbliiten 1 kg Kamillenol erhalten. Da Kamillenol im Durchschnitt 4"/0 Azulen enthalt, waren in 1 kg O1 (aus 200 kg Kamillenbliiten) 40 g Azulen enthalten. 20 g Azulen wiirden also 100 k g Kamillenbluten entsprechen. Da Azulen das antiphlogistische Prinzip der Kamillenbliiten darstellt, wiirden noch 5 g Azulen der Wirkungsltraft von 25 k g Kamillenbliiten entsprechen. Diese kurze Rechnung lai3t einleuchtend erscheinen, dal3 auch so kleine Mengen noch eine deutliche Wirkung aufweisen. Nach d e n gunstigen Erfahrungen mit dem bis jetzt zuganglichen Azulen, dem Guajazulen, ist es zu begriisen, wenn durch die jetzt in Aufnahme kommenden modernen Synthesen auch andere Azulene preiswerter hergestellt werden konnen. Vielleicht finden sich unter diesen ebenfalls wirksame Produkte, wofiir nach den Arbeiten von lung u n d Mitarbb. Hoffnung besteht. Auch die Kosmetik wiirde nach Untersuchung der Eignung solcher Stoffe ihren Nutzen aus ihnen ziehen konnen.
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