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Das verhalten der arteriellen blutgase in verschiedenen h�hen �ber dem meeresspiegel und ihre bedeutung f�r arbeitsmedizinische untersuchungen

✍ Scribed by Obermayer-Beckmann, H. ;Kann, J. ;Szadkowski, D.


Publisher
Springer-Verlag
Year
1967
Weight
668 KB
Volume
23
Category
Article
ISSN
0367-9977

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✦ Synopsis


Eingeg~ngen am 4. M~rz 1967 Nachdem durch methodische Neuerungen die quantitative Bestimmung der arteriellen Blutgase wesentlich vereinfacht und erleichter$ wurde, kommt dieses Verfahren auf immer breiterer Basis zur Beurteilung der Lungenfunktion zur Anwendung. ~ber die Normwerte yon Sauerstoffdruck, Kohlens/iuredruck und Wasserstoffionenkonzentration des ArSerienblutes, ihren normalen Schwankungsbereich und ihre Altersabh/£ngigkeit wurde bereits yon LoEw und T~ws, UL~r~ und R~ICHnL, VAL~NTIN und KA~ sowie yon Wo~T~, MvYsm~s und SI~HOFF berichtet. Kiirzlich erst wiesen wit auch auf die Abh/£ngigkeit dieser Gr5Ben yon verschiedenen Ventilationsbedingungen bin (Bv~cXMA~N, KAN~¢ und SZADKOWSKI), In der vorliegenden Arbeit wird das Verhalten der arteriellen Blutgase in verschiedenen ttShen fiber dem Meeresspiegel und bei verschiedenen Luftdrucksituationen untersucht. Uns war aufgefallen, dal~ in unserer Klinik h~ufig andere Werte des arteriellen Sauerstoffdrucks bei gleichen Patienten und in nur unwesentlichem zeitlichen Abstand gemessen wurden als in anderen Instituten, yon denen uns bekannt war, d~l~ dort die gleiche Methodik in gleicher Arbeitsweise praktiziert wurde. Dabei lag die Abweichung unserer Mel~werte immer in gleicher Richtung, n/~mlich nicdriger, bei etwa konstantem prozentualen Ausma$. Bei der unterschiedlichen HShenlage der einzelnen Untersuehungsstel]en war es naheliegend, die Ursache in HShen-und Luftdruckdffferenzen zu suchen. Unsere Klinik in Bad l~eichenh~ll liegt 460 m ft. M., w/~hrcnd * Diese Arbeit wurde ermSglieht dureh die besondere finanzielle Unterstiitzung der Berufsgenossenschaft der keramisehen und Glas-Industrie, Wfirzburg. Durch das freundliche Entgegenl(ommen yon I-Ierrn Oberfeldarzt Dr. AMA~¢~ konnten uns 14 Bundeswehr-Gebirgsj~ger als freiwi]lige Versuchspersonen dienen. Herr Ing. KSLLENSPEICGE~, Hotelier des Berghotels Predigtstuhl bei Bad Reichenhall, fSrderte die Untersuchungen dutch kostenlose Bereitstellung yon Arbeitsr/~umen und entgegenkommende Organis~tion des Seilbahntransportes. Herr Dr. BA~I;E, Lungenfachurzt in Liibeek, s~ellte uns ebenfalls Arbeitsr~ume kostenlos zur Verfiigung. Es sei noehmals allen herzlich gedankt.