Das Trauma-Gedächtnis: Biologie der Angst
✍ Scribed by Johann Caspar Rüegg
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2003
- Tongue
- English
- Weight
- 387 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0045-205X
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✦ Synopsis
Abstract
Opfer von schweren Verkehrsunfällen und anderen lebensbedrohlichen Ereignissen bekommen oft noch Wochen oder Monate nach dem Trauma posttraumatische Belastungsstörungen. Sie reagieren dann beispielsweise mit Angst und Panik, wenn sie — etwa beim Quietschen von Autoreifen — wieder an das traumatische Geschehen erinnert werden, das im Traumagedächtnis gespeichert ist. Experimente an furchtkonditionierten Ratten haben jetzt aufgedeckt, welche biochemischen und neurophysiologischen Vorgänge beim Erwerb eines solchen Gedächtnisses für Angst ablaufen können: Konditionierte Reaktionen der Furcht entstehen letztlich dadurch, dass traumatische Erfahrungen (durch Lernprozesse) die Genexpression bestimmter neuronaler Proteine und damit die Struktur neuronaler Netzwerke des Gehirns (vor allem in der Amygdala) krankmachend verändern und damit eine Spur im Traumagedächtnis hinterlassen.
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