Das Pneumotachogramm bei Kindern bis zu sechs Jahren
✍ Scribed by Norbert Hahn; Alois Blömer
- Publisher
- Springer
- Year
- 1963
- Tongue
- English
- Weight
- 615 KB
- Volume
- 276
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Die Ergebnisse der Pneumotachographie bei Neugeborenen in den ersten Lebenstagen wurden von uns bereits veröffentlicht e, wobei wir Angaben über die Kurvenformen, Stcilheiten, Spitzengeschwindigkeiten, Atemminutenvolumina, Atemfrequenzen und Atemzeitquotienten machen konnten.
Im weiteren Verlauf unserer Untersuchungen registrierten wir die Pneumotachogramme von 12 Kindern im Alter von 11 Tagen bis zu 13 Monaten sowie von jeweils 5--6 Kindern pro Jahrgang im Alter von 2--6 Jahren.
Methodik
Die Untersuchungsmethode bei S~Luglingen bis zu 13 Monaten ist die gleiche, mit der wir die Ncugeborenen-Pneumotachographie durchführten. Wir legten den Kindern einen weichen Gummilappen luftdicht über das Gesicht; der Lappen besaß eine Öffnung, in welcher eine Fleischsche Düse » mit 6 mm lichter Weite steckte. In Verbindung mit unserem Differenzdruckreceptor 7 konnten wir auf einem Cardioseript III-Ger~t (Fa. Schwarzer, München) die Kurven direkt registrieren. Bei den größeren Kindern ab 2 Jahren benutzten wir eine Düse mit 10 mm lichter Weite, bei Kindern ab 3--4 Jahren eine mit 18 mm lichter Weite, die den Kindern mit einem Mundstück versehen direkt in den Mund gesteckt wurden. Die jeweilige Größe der Düse w~hlten wir so, daß die Kinder sie einerseits gerade noch ohne Mühe in den Mund nehmen konnten, ohne daß andererseits durch eine zu geringe Weite der Düse eine Stenose entstand. Die Mundstücke, die wir selbst aus Silicon-Kautschuk fertigten, steekten wir auf das eine Ende der jeweiligen Düse.
Wir ließen die Kinder etwa 1--2 min lang ruhig atmen (eine l~ngere Dauer war wegen der Ungeduld der Kinder meist nicht möglich), wobei ihnen von einer Hilfsperson mit zwei Fingern die Nasenflügel luftdicht zugedrückt wurden. Gleichzeitig stützte die Hilfsperson die Düse mit der Hand, denn die Düsen sind zu schwer, als daß die Kinder sie allein mit dem Mund halten könnten. Die S~uglinge wurden in Rückenlage auf dem Arm gehalten, die 2--3jährigen:~iTänder saßen auf dem Schoß, die größeren standen auf dem Boden zwischen den Knien der Hilfsperson. Um eine völlig ruhige Atmung zu erzielen und eine psychogene Hyperventilation soweit als * Ausgeführt mit Mitteln der Deutschen Forsehungsgemeinschaft und der Dr. Karl Wilder-Stiftung des Verbandes der Lebens-Versieherungsunternehmen e.V.
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