Das Pauli-Prinzip und seine Anwendung auf die chemische Bindung in Molekülen und Festkörpern
✍ Scribed by Prof. Dr. Laurens Jansen; Dr. Ruud Block
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1977
- Tongue
- English
- Weight
- 801 KB
- Volume
- 89
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Abstract
Ausgangspunkt dieses Beitrags ist eine Diskussion des Konzepts der Austausch‐Wechselwirkung und seiner Beziehung zur chemischen Bindung und Wertigkeit. Anschließend untersuchen wir eine Klasse von Phänomenen der schwachen chemischen Bindung (Bindungsenergie ≲ 1 eV) in Molekülen und Festkörpern, wobei als typisches Beispiel der „Superaustausch”︁ in nichtleitenden Festkörpern mit paramagnetischen 3d‐Kationen behandelt wird. Ein Modell „effektiver Elektronen”︁ wird für die schwache Bindung auf der Grundlage der Austausch‐Störungstheorie entwickelt, bei dem das Pauli‐Prinzip besonders berücksichtigt wird. Diese Modellvorstellungen werden angewendet auf: 1. Magnetische Wechselwirkungen in Festkörpern (Wechselwirkungsenergie 10^−2^ bis 10^−4^ eV). 2. Stabilität von Edelgashalogeniden (Bindungsenergie ungefähr 1 eV), 3. Rotationsschwellen in einfachen Molekülen (Höhe der Potentialschwelle in der Größenordnung von 0.1 eV).
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