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Das optische Drehungsvermögen der Aepfelsäure und ihrer Salze bei verschiedenen Temperaturen

✍ Scribed by Thomsen, Th.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1882
Weight
245 KB
Volume
15
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


probe so, dass der Schwefelwasserstoff in eine alkalische Liisung von Nitroprussidnat,rium geleitet wird. Die sich bildenden violetten Wolkchen lassen den Schwefelwasserstoff erkennen.

Bei allen obengenannten Proben ist es nothwendig sich daran zu erinnern, dass auch der S c h w e f e l w a s s e r s t o f f sammtliche Reaktionen gibt; wir miissen uns daher von dessen Abwesenheit imrner iiberzeugen. Das gilt auch fiir den Wein, da derselbe, wie bekannt, manchmal Schwefelwasserstoff enthalt. Zum Nachweis des Schwefelwasserstoffs geniigt es, das Destillat in alkalische Nitroprussidnatriumliisung zu giessen. Hat indessen die erste Probe mit Jodsaure ein negatives Resultat gegeben, so kiinnen wir sicher sein, dass keines von beiden (schweflige Saure oder SchwefelwasserstoE) zugegen ist. B u d a p e s t , Chemische Staatsversuchsstation , Laboratorium des Konigl. Thierarzneiinstitutes. 81. Th. Thomsen: Das optische Drehungsvermogen der Aepfelsaure und ihrer Salze bei verschiedenen Temperaturen. (Eingegangen am 28. Februar; verlesen in der Sitzung von Hrn. A. Pinner.) In einer ausfiihrlichen Arbeit uber die Aepfelsaure und ihre S a k e (Annalen der Chemie Bd. 207, S. 257) zeigt Hr. G. H. S c h n e i d e r den grossen Einfluss der Concentration auf das optische Drehungsvermogen der genannten Verbindungen und bestatigt die alteren Angaben von P a s t e u r und A r n d t s e n iiber die Rechtsdrehung der Aepfelsaure in concentrirter Losung. Dieser experimentellen Arbeit ist eine Discussion des von niir vertheidigten Gesetzes der einfachen Beziehungen beigefiigt.

))Die fur die Aepfelsaure und ihre S a k e ermittelten specifischen Rotationen bieten nun ein genaues Material dar, um das von K r e c k e aufgestellte und neuerdings von T h . T h o m s e n vertheidigte sogenannte G e s e t z d e r m u l t i p l e n D r e h u n g e n zu priifen. Wenn zwischen dem optischen Rotationsvermiigen einer aktiven Substanz und demjenigen ihrer Derivate bestimmte Zahlenbeziehungen obwalten, so ist das Hervortreten solcher wohl am sichersten bei so einfachen Umwandlungen, wie die Ersetzung von einem und zwei Atomen Wasserstoff durch Metalle zu erwarten<<, und nachdem der Verfasser die Grenzwerthe fiir sammtliche Verbindungen berechnet hat, gelangt er zu der Conclusion, dass 2 von dem sogenannten Gesetze der multiplen Drehungs-Es heisst iidmlich S. 281:


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