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Das Lichtbrechungsvermögen der Cellulose in Funktion des Quellungsgrades

✍ Scribed by Madeleine Meyer; A. Frey-Wyssling; Direktor Prof. P. Jaccard


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1935
Tongue
German
Weight
541 KB
Volume
18
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


E. Eianamarul) hat an gereinigten Cellulosefasern von verschiedenem Wassergehalte Messungen des Lichtbrechungsvermogens ausgefuhrt und ist dabei zu einem uberraschenden Ergebnis gelangt. Der grossere Brechungsindes der doppelbrechenden Faser parallel zur Faserachse n,, der 1,596 betragt, nahm bei zunehmender Quellung zuerst ab, durchlief ein Minimum und erreichte bei maximaler Quellung im dampfgesattigten Raume wieder ungefahr den Aus- gangswert. Der Breehungsindex 12, quer zur Faserachse, der einen bedeutend kleineren Wert 1,530 besitzt, zeigte nur unbedeutende Schwankungen. Dieses auffallende Verhalten e d e besagen, dass das Brechungsvermogen bei der Quellung trotz fortschreitender ,,Verdiinnung" nicht, wie zu erwarten ware, st&ndig sinkt, sondern von der Einlagerung des Wassers mit seinem niederen Brechungsindex 1,333 unberuhrt bleibt ( n o ) oder in unerklarlicher Weise beeintrachtigt wird ( f l a ) . K~anamaru~) hat versucht eine Deutung fur dieses Phanomen zu geben. Offenbar kommt diesem Versuche prinzipielle Bedeutung zu und mir haben ihn daher nach den Angaben Eunarnarc~'sl) z , wiederholt. Gebleichte Ramiefasern wurden wahrend 2 Monaten in Schmefelssure-Exsikkatoren von versehiedener Wasserdampfspannung aufbewahrt, und dann die Brechungsindices fur Natriumlicht mit Hilfe der Becke'schen Linie im Polarisationsmikroskop gemessen3) Zum Vergleich der Probe uber 100-proz. Schmefelsaure wurde ein weiteres Praparat zuerst bei l l O o und d a m iiber PhosphorpentoTyd scharf getrocknet (s. Tab. 1).

Die Fasern wurden in Gemische von organischen Flussigkeiten mit fallendem Brechungsindes (Wschreihen Zimto1/Amylalkohol) ubertragen, und untersucht, bei melchem Brechungsvermogen der Mischung die Beckesche Linie verschwindet. Wenn man nun wie Kanamaru. die Fasern vor der Messung 2 Tage in der Flussigkeit belasst, erhalt man tatsachlich fiir na eine Minimumkurve (Fig. ).


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