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Das Korrosionsverhalten von feuerverzinktem Stahl in kalten und warmen Modellwässern in Abhängigkeit einer CO2- und/oder O2-Spülung und von der Kalkhärte

✍ Scribed by G. Burgmann; W. Schwenk


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1975
Tongue
German
Weight
1018 KB
Volume
26
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

In sauerstoff‐ und kohlendioxidfreien Wässern ist die Korrosion bedingt durch Wasserstoffentwicklung aus Wasser; dieser Angriff wird durch höhere Chloridgehalte beschleunigt. Es ist daher zweckmäßig, die Chloridgehalte unter 150 mg/l Cl^−^ zu halten. In Gegenwart von Sauerstoff wird das Zink durch Sauerstoffkorrosion angegriffen, wobei ebenfalls der Chloridgehalt deutlich erkennbar ist. Bei einer bestimmten Wasserhärte bilden sich schützende Schichten. Enthält das Wasser Kohlendioxid, so handelt es sich um eine Säurekorrosion, die jedoch durch Schutzschichtbildung gehemmt werden kann. Zu berücksichtigen ist, daß sich die Wasserhärte nur in kalten Wässern günstig auswirkt, in warmen Wässern hingegen ungünstige Wirkung besitzt. Durch Strömung wird die Korrosion beschleunigt. Lochfraß kann durch Freihalten von Sauerstoff oder durch Schutzschichtbildung verhindert werden. Diese Schutzschichtbildung erfolgt optimal beim Kalk‐Kohlensäuregleichgewicht.


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