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Das „Hart-Weich-Konzept von Pearson” als Wegweiser zur Auffindung von Inhibitoren der Korrosion des Eisens

✍ Scribed by L. Horner; J. Gouthier


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1973
Tongue
German
Weight
398 KB
Volume
24
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Nach Pearson werden die Lewis‐Säuren oder ‐Basen mit hoher Elektronegativität und niedriger Polarisierbarkeit als „harte”︁, die mit niedriger Elektronegativität und hoher Polarisierbarkeit hingegen als „weiche”︁ Reaktionspartner bezeichnet. Reaktionen finden dabei bevorzugt entweder zwischen harten oder zwischen weichen Partnern statt. Der harte Charakter nimmt dabei mit zunehmender Valenz zu. Auf der Grundlage dieser Konzeption kann man die lnhibierungswirkung von Onium‐Verbindungen in sauerstofffreien Säuren und die Wirkung gewisser Salze von Carbonsäuren, Phosphaten u. a. in neutralen Salzlösungen deuten. Im ersten Fall handelt es sich um weiche Verbindungen, im zweiten um harte. Man kann daher zumindest qualitativ die inhibierende Wirkung einer als Inhibitor vorgesehenen Verbindung voraussagen.