Das Furocumarin und die β-D-Glucosido-furocumarinsäure aus den Samen von Coronilla-Arten. 23. Mitteilung über Herzglykoside
✍ Scribed by A. Stoll; A. Pereira; J. Renz
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1950
- Tongue
- German
- Weight
- 767 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Aus den Samen von Coronilla glauca konnte ein Furocumarin vom Smp. 167° isoliert werden, das auf Grund von Abbaureaktionen mit Psoralen identifiziert wurde. Das Psoralen liegt in den Samen zur Hauptsache in einer glykosidischen Bindung in Form der β‐~D~‐Glucosido‐furocumarinsäure vor. Daraus entstehen durch Einwirkung von Säure oder von β‐Glucosidase über eine nicht beständige Furocumarinsäure unter Bildung des Lactonrings das Furocumarin und ~D~‐Glucose. Das genuine Glucosid wird sehr leicht umgelagert in die isomere β‐~D~‐Glucosido‐furocumarsäure, die bei der enzymatischen Zuckerabspaltung die freie Furocumarsäure bildet.