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Das Elektroretinogramm der isolierten menschlichen Netzhaut bei einzel- und Flimmerreizen und Potentialverläufe aus verschiedenen Netzhauttiefen

✍ Scribed by Renate Hanitzsch; P. Dettmar


Publisher
Springer-Verlag
Year
1964
Tongue
English
Weight
304 KB
Volume
18
Category
Article
ISSN
0012-4486

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✦ Synopsis


Mit 4 Figuren Erstmalig wurde von SmK~L (1960) an einem isolierten menschlichen Netzhautpr~iparat, das von einer geeigneten L/Ssung umstr6mt wurde, ein ERG registriert. Diese Methode wurde yon HANITZSCH & BYSOW (1963) so verbessert, dass es m/Sglich ist, fiber viele Stunden ein Potential von einer H6he bis zu ca. 350 ~zV abzuleiten. Bei einem solchen ERG ist es m6glich, Untersuchungen mit Mikroelektroden an der menschlichen Netzhaut vorzunehmen. Damit wird auch die menschliche Netzhaut dieser ftir die Funktion von bestimmten Zellschichten so wichtigen Untersuchungsmeth0dik zug~inglich. Andererseits bietet die isolierte menschliche Retina den Vorteil, dass sich im Gegensatz zu der iiblichen Ableitmethode am Patienten (bzw. Probanden) die Lage der Spannungsquelle zur Elektrodenlage nicht ver/indert, die Elektroden sich in direkter Nfihe der Spannungsquelle befinden und das ERG artefaktfrei bei beliebiger Wahl der Reizparameter, z.B. Verwendung sehr langer Lichtreize, registriert werden kann. METHODIK Die verwendeten Netzhautstticke stammen, sower nicht jeweils anders vermerkt, yon Operationspr~iparaten 1 mit intakter Netzhaut. Die enucleierten Bulbi werden aufgeschnitten und Fundussfiicke yon 7 mm Durchmesser ausgestanzt, die dunkel und bei + 2~ bis kurz vor Versuchsbeginn aufbewahrt werden. Die Netzhaut wird bei Rotlicht in einer L/Ssung, die aus einem Tell menschlichen Plasma und einem Tell einer modifizierten