Das Chemische Gleichgewicht zwischen Eisen, Kohlenstoff und Sauerstoff
✍ Scribed by A. Matsubara
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1922
- Tongue
- German
- Weight
- 726 KB
- Volume
- 124
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Das Problem des Glleichgewichts zwischen Eisen, Kohlenstoff und Sauerstoff wurde zum ersten Male von E. BAW und A. GLAESSNEB~) sorgfaltig untersucht, welche die Gleichgewichtsbedingungen der beiden Reaktionen Fe,O, + CO e 3 FeO + CO, (1) FeO -+ CO e Fe + CO, (2) innerhalb eines Temperatnrintervalls von 350 O-900 O bestimmten. Die nachste Keihe von Untersuchungen wurde von R. SCHENCK und seinen Mitarbeitern3) vorgenommen, die die Ergebnisse der Arbeit von BAUR und GLAESSNER innerhalb eines Temperaturintervalls von 650°-'7000 zu prufen und die Bedingungen der Bildung von Eisenkarbid zu erkltiren suchten. Die Gleichgewichtsbedingungen bei hoheren Temperaturen sind verwickelter, namentlich auf Grund der Bildung fester Losungen zwischen Eisen, seinen Oxyden und Karbid; nichtsdestoweniger ist ihre Bestimmung von praktisch grol3erer Bedeutung ale die der Gleichgewichtsbedinggen bei den niederen Temperaturen.
Jede der Reaktionen ist umkehrbar; das Gleichgewicht ist hergestellt, wenn der Partialdruck des Saueratoffs in der Gasphase gleich geworden ist dem Dissoziationsdruck des Eisenoxydoxyduls in Gleichung (1) und dem des Eisenoxyduls in Gleichnng (2).
Da das Fe,O,-FeO-Gleichgewicht drei Phasen und drei Komponenten hat, mn8 es divanant sein. Aber die Reaktion weist keine Druckanderung der Gasphase auf; folglich bleibt die endgutige Zusammensetzung der letzteren dnrch Druck praktisch unbeeinfldt.
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