## Abstract __N__‐Thiobenzoyl‐azole **2‐4** können durch Umsetzung von Thiobenzoylchlorid (**1**) mit Azolen dargestellt werden. Für __N__‐Thiobenzoyl‐imidazol (**2a**) bildet die Reaktion von Dithiobenzoesäure (**6**) mit den Diimidazoliden **5** eine weitere Synthesemöglichkeit. __N__‐Thiobenzoyl
Darstellung vonN-Thioacylazolen und deren präparative Anwendung als Thioacylierungsmittel, II1,2)N-Thiobenzoyltriazole
✍ Scribed by Walter, Wolfgang ;Radke, Matthias
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1973
- Weight
- 667 KB
- Volume
- 1973
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
N‐Thiobenzoyltriazole können durch Reaktion von Triazolen mit Thiobenzoylchlorid (2) in Gegenwart von Basen dargestellt werden (Tab. 1 und 2). Anstelle der freien Azole können N‐Trimethylsilyltriazole oder die Natriumsalze der Triazole verwendet werden (z. B. für die Synthese von 3). Die Umsetzung von 1,2,3‐Triazol (6a) mit 2 in Gegenwart von Triäthylamin ergibt ein Gemisch der isomeren N‐Thiobenzoyl‐1,2,3‐triazole 7a und 7b. Von diesen kann 7a isomerenfrei durch die Reaktion von 2‐Trimethylsilyl‐1,2,3‐triazol (6c) mit 2 dargestellt werden. Einen anderen Syntheseweg für N‐Thiobenzoyl‐1,2,4‐triazol (3) bildet die Umsetzung von Di‐(1,2,4‐triazol‐1‐yl)keton (11a) mit Dithiobenzoesäure (10a; vgl. Tab. 3). – N‐Thiobenzoyltriazole sind wirkungsvolle Thioacylierungsmittel (Tab. 4). Ihre Reaktivität wird durch N‐Alkylierung erhöht. Stabile aliphatische N‐Thioacylimidazole werden bei der Umsetzung von Diimidazol‐1‐ylthioketon (18) mit Wittig‐Reagenzien erhalten. – Das Arenologieprinzip läßt sich auf N‐Thioacylazole anwenden.
📜 SIMILAR VOLUMES