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Darstellung von reinem Piperidin

✍ Scribed by Wallis, Th.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1906
Weight
491 KB
Volume
345
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Im Vergieicli mit Diathylamin ergab das Piperidin (von 31 e r c k und K ah 1 b a u m) bei den anfanglichen Oxydationsversuchen auffallend liohe Zahlen fur die Oxydationsgescliwindigkeit, obgleich das Piperidin durch Destillation iiber Kaliumhydroxyd gereinigt M ar und einen constanten richtigen Siedepunkt hatte. Piperidin wurde bei 30° in schwefelsaurer Liisung sehr rasch zerstart, wahrend Diathylamin fast gar nicht oxydirt wird. Bei einem Versuche verbrauchte Piperidin momentan das Doppelte der Permanganatmenge, welche Diathylamin im Laufe einer Stunde zersetzte. Dieser Unterschied war zu gross, urn allein von der ringformigen Structur des Piperidins abhangen zu klinnen, er war vielmehr darin zii suchen, dass das Piperidin andere leicht oxydirbare Verbindungen enthielt. Zuerst w-urde versucht, die etwa vorhnndenen, teilweise hydrirten Pyridine durch Behandeln des kiinflichen Piperidins mit Natrium und siedendem Alkoliol nach L a d e n b u r g viillig zu hydriren. Indessen erliielten wir so ein Piperidin, welches die gleiche Oxydationsgescliwindigkeit besass wie das Ausgangsmaterial. Sodann wurde das Piperidin mit Benzolsulfochlorid und Kalilauge in die Benzolsnlfoverbindung verwandelt und diese fractionirt krystallisirt. Die erste Fraction, circa 80 g Benzolsulfonpiperid aus 75 g Piperidin, ergab nach der Spaltung mit concentrirter Salzsaure in1 Rohre bei i50" 1 7 g Piperidin, welches bei 30° vie1 bestandiger gegen Permangansaure war als das urspriingliche Praparat nnd welches bei 85O mit 5 Aequiv. Schwefelsanre O.G. fiir to-t,, 9,83 hatte. Das aus der zweiten Fraction von 25 g Benzolsulfonverbindung gewoniiene Piperidin


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