Darstellung von Chinazolin- und Benzothiazinderivaten durch Umsetzung von Anthranilsäurethioamiden mit Thiophosgen
✍ Scribed by Günther Wagner; Lothar Rothe
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 2010
- Weight
- 242 KB
- Volume
- 9
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2402
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✦ Synopsis
Ni(II), Zn(II), Cd(II), Pb(II), Al(III), Mn(II), Be(II)] enthiilt, quantitativ und selektiv adsorbiert. Eine gewisse Einschrankung bilden lediglich Cr(II1)-, Hg(I1)-, Sn(1V)-und Fe(II1)-Ionen. Die einzusetzende Harzmenge richtet sich nur nach der zu adsorbierenden Edelmetallmenge. Das Harz spricht auf folgende Edelmetallionenkonzentrationen noch an [20] : Pt : 0,014 pg/ml P d : 0,009 pg/ml Au: 0,010 pg/ml Die Elution von Platin rnit 3n HC10, ist quantitativ. Bei anschlieIjender Elektrolyse (Pt-Elektroden, 2,2 V, 1,8 A, 65-70°C) sind nach 30 Minuten 70% des gelosten Pt abgeschieden, ohne daIj eine kathodische Reduktion der Perchlorsaure stattfindet. Die Ruckgewinnung des Platins kann deshalb als Umlaufverfahren ausgelegt werden 1451. Dabei wird das Harz nicht merklich angegriffen, wie durch IR-Untersuchungen bestiitigt wurde. Von Tataru wird auch eine elektrolytische Goldabscheidung aus einer Thioharnstoffelutionslosung vorgeschlagen [ 461. Nach den Verfahren von Coufalik und Svach [39] sowie MacNevin u. MacKay [47] gelingt am MAP-Harz die quantitative Trennung von Pt(IV)/Rh(III). Platin wird entweder mit 3n HC10, oder mit 0 , l m Thioharnstoff-Losung eluiert. Ebenso lassen sich Pt(IV)/Ir(III) nach Blasius [48] von einander trennen. Bringt man eine Ag(I)/Au(III)-Mischung auf e k e niit 9n HC1 im Gleichgewicht befindliche MAP-Harz-Saule, so kann Silber bei weiterer Zugabe von Yn HC1 quantitativ ausgewaschen werden, wahrend Gold fest gebunden wird [20].
Zusammenfassung Die fur die hohe Edelmetallselektivitat der Aminanionenaustauscher verantwortlichen Faktoren werden diskutiert und die Bindungsverhaltnisse bei einigen edelmetallselektiven Chelatharzen kritisch betrachtet .
Fur beide Typen erscheint die Tendenz zur Ionenpaarbildung als hauptsachlichste Ursache. Daraus resultierend werden einige allgemeine Hinweise fur die Elution solcher festgebundener Ionen unter besonderer Berucksichtigung der Komplexbildung gegeben. Der Anwendungsbereich amphoterer Ionenaustauscherharze mit Aminosaure-bzw. Aminogolycarbonsaureankergruppen wird aufgezeigt.
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