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Darstellung und Umsetzungen von Mercaptomethyl-und β-Mercaptoäthyl-ammoniumsalzen

✍ Scribed by Böhme, Horst ;Schlephack, Werner


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1960
Weight
614 KB
Volume
630
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Abstract

Chlormethyl‐acetyl‐sulfid bildet mit Trimethylamin Trimethyl‐acetylmercaptomethyl‐ammoniumchlorid (I), mit Pyridin Acetylmercaptomethyl‐pyridinium‐chlorid (VI), die mit methanol. Perchlorsäure in die Perchlorate übergehen. Die Abspaltung des Acetylrestes gelingt durch säurekatalysierte Alkoholyse zu den säurebeständigen Mercaptomethyl‐ammoniumsalzen II, IIa und VII. Sie liefern mit Schwermetallen stabile Mercaptide und lassen sich zu Disulfiden oxydieren. — Die aus β‐Chloräthyl‐acetyl‐sulfid und tertiären Aminen entstehenden β‐Acetylmercaptoäthyl‐ammoniumsalze X und XI erlauben ähnliche Umwandlungen. Aus dem β‐Mercaptoäthyl‐ammoniumsalz XII wird mittels Anionenaustauschern das quartäre Ammoniumhydroxyd XII a dargestellt, das nur in wäßriger Lösung und bei Ausschluß von Luftsauerstoff beständig ist. — Die Disulfide Va, IX, XIV und XV liefern bei Spaltung der Disulfidbrücke mittels Broms in flüssigem Schwefeldioxyd Bromschwefelmethyl‐bzw. β‐Bromschwefeläthyl‐ammoniumsalze als tieffarbige, an Luft unbeständige und oberhalb 60° explodierende Sulfensäureabkömmlinge.


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