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Darstellung und selektive Komplexbildung von Bisorganylsulfiden auf [2.2.2]Paracyclophan-Basis

✍ Scribed by Christine Chartroux; Torsten Rambusch; Karsten Gloe; Michael Horn; Fritz Vögtle


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1999
Tongue
English
Weight
131 KB
Volume
341
Category
Article
ISSN
1615-4150

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✦ Synopsis


Das [2.2.2]

Paracyclophan 1 ist lange bekannt und wurde wegen seiner besonderen chemischen Eigenschaften intensiv untersucht [1]. Neben den in jüngster Zeit publizierten exohedralen Komplexen des [2.2.2]Paracyclophans 1 [2] wurde auch gezeigt, daß im Hohlraum Ga I , Ge II oder Sn II gebunden werden können [3]. Die πelektronenreiche Kavität des [2.2.2]Paracyclophans 1 ist aber auch für eine endo-Koordination mit weichen Übergangsmetallkationen geeignet. Mit Ag I konnte beispielweise eine Dreifachkoordination, allerdings nur η² über jeweils eine Kante der drei Areneinheiten, nachgewiesen werden [4]. Auch das bicyclische einfach verbrückte 5,12-Methano[2.2.2]paracyclophan sowie dessen Silber(I)-Komplex sind bekannt [5]. Daß Ag I sowie einige andere Kationen die Tendenz zeigen, mit den weichen π-Systemen von Mehrfachbindungssystemen zu koordinieren, ist mehrfach beschrieben [6]. In früheren Arbeiten haben wir "konkave Kohlenwasserstoffe" [7] wie C 36 H 36 , C 54 H 48 , C 60 H 52 und C 60 H 60 hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Silberionen selektiv aus einer wäßrigen in eine organische Phase zu überführen, untersucht. Dabei erwies sich C 60 H 60 als ausgesprochen selektiv. Durch Einführen von zusätzlichen Stickstoff-Donoratomen in derartige Käfigverbindungen konnten wir die Effektivität der Extraktion von Silberionen bei vergleichbarer Selektivität wesentlich erhöhen [8].


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