Darstellung und Eigenschaften der wasserfreien Ueberchlorsäure
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1900
- Weight
- 460 KB
- Volume
- 310
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Die beiden letzten Verbindungen leitet demnach H e s s e von einem Diilthylanthracen a b , welches er nie gesehen, nie zu isoliren auch nur versucht hat und welches bisher noch unbekannt ist.
Bedenkt man, dass II e s s e seine Constitutionsspeculationen bis in die feinsten Isomerien hinein auf keiner anderen experimentellen Grundlage als der kaum gesicherter Rohformeln aufb u t , so wird man zugeben, dass einer derartigen Formel. spielerei rechtzeitig entgegengetreten werden muss, ehe die scheinbar gewonnenen Resultate in die Literatur tibergehen und dort \ ielleicht auf lauge Zeit verwirrend wirken.
Dabei mochte ich, um Missverstandnissen vorzubeugen, betonen, dass ich, nach zahlreichen eigenen Erfahrungen, nicht verkenne , dass sich natlirlich vorkommende Substamen nicht immer bis zu der theoretisch wunschenswerthen Grenze untersuchen lassen, ohnc dass derartige Untersuchungen darum minder verdienstlich wilren. Aber dann muss daran festgehalten werden, dass die Speculation entsprechend den experimentellen Grundlagen sich bescheide.
Berlin, organ. Laboratorium d. technischen Hochsehule.
Mittheilung aua dem chemischen Institut der Universitit
Halle a. S.
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Darstellurig und Eigenschaften der wasserfreien
Uc berchlorsaure ;
voii D. Vorlundcr und R. v. 8cliilling.
Die Uebcrchlorshre wird infolge der eigenartigen Indifferenz der wasserhaltigen Saure .gegen Reductionsmittel und infolge der Zersetzlichkeit der masserfreien Saure meist nur in kleinen Mengen zn Demonstrationszwecken oder zu analytischen Arbeiten im Laboratorium verwendet. Es ist daher begreiflich, I ) Vergl. T i e t j e u s , Chem: techn. Unterjucliuiigsmetliodeu, 4. Aufl., ' ) Diese Aonalen 121, 348. ' ) Journ. f. pact. Chem. 26, 406: lo00 Theile coucentrirter Schwefel-bearbeitet YOU L u n g e , I, 456 f. siiure (spec. Gew. 1,818) nrid 100 'J'lieile Wasser. ' ) In dcm Kaliumperchlorat, welclies wir verwendeten, war kein Chlorkalinm, aber cine geringe Meuge Kaliumchlorat nachweisbar. ' ) L u n g o und N a e f , Chem. Ind. 1883, 40; Ber. d. deutsch. chom. Gee. 16, Ref. 954.
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II c o G n 11 E , h r s t c l i u n g urrd Eigcn.whaficn Uebcr das Niilbcr? des hier im Auszuge Mit(;etheilten mufs ich auf meinen Aufsatz in MUller's Archlv, t836 S. 90, verweisen. (Poggeadorffs A nualen Bd. XYXVIII. S. 358.) Darstellileg uad Eigwschaften der Polygalastiure j yo11 J. A. Quevenne. D
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