D-Penicillamin - Herstellung und Eigenschaften
✍ Scribed by Dr. Wolfgang M. Weigert; Dr. Heribert Offermanns; Dr. Paul Scherberich
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1975
- Tongue
- English
- Weight
- 677 KB
- Volume
- 87
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Die unnatürliche Aminosäure D‐Penicillamin, ursprünglich nur als Schlüsselsubstanz bei der Strukturaufklärung und Totalsynthese der Penicilline von Interesse, gewinnt zunehmend als Therapeutikum, insbesondere zur Langzeitbehandlung der Rheumatoiden Arthritis, an Bedeutung. D‐Penicillamin, das früher ausschließlich halbsynthetisch durch Abbau von Penicillinen technisch zugänglich war, kann nach einem neuen Verfahren ausgehend von Isobutyraldehyd, Schwefel, Ammoniak und Cyanwasserstoff über das Racemat und dessen selektive Spaltung vollsynthetisch hergestellt werden. Aus dem biochemischen Verhalten von D‐Penicillamin ‐ Chelatbildung mit Schwermetall‐Ionen, Spaltung von Disulfidbrücken und Kondensation mit Aldehydgruppen ‐ lassen sich Beziehungen zu seiner therapeutischen Wirkung herleiten.
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract 1. The synthesis of 1‐D‐2‐naphthol and 1‐D‐2‐naphthol‐6:8‐disulphonic acid by quantitative isotope exchange is described. Proof of constitution is given by isotope analysis and degradation experiments.