Eingegnngen a m 19
Cytochromspektren methylotropher Bakterien
✍ Scribed by Dr. W. Babel; A. Steudel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2007
- Tongue
- English
- Weight
- 611 KB
- Volume
- 17
- Category
- Article
- ISSN
- 0233-111X
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✦ Synopsis
Abstract
Von 6 methanutilisierenden und 11 methanolutilisierenden Bakterienspecies wurden spektralphotometrische Analysen durchgeführt. Damit liegen einschließlich der Befunde von DAVEY u. MITTON (1973), TONGE et al. (1974) sowie ANTHONY (1975) die Cytochromspektren von 9 methan‐ und 14 methanolutilisierenden Bakterien vor. Obwohl zwischen obligat und fakultativ methylotrophen Bakterien unterschieden werden kann, die Assimilation der C~1~‐Verbindungen über zwei prinzipiell verschiedene Sequenzen erfolgt und sich die einzelnen Species in morphologischen, ultrastrukturellen und physiologischen Merkmalen erheblich unterscheiden, besitzen alle methanutilisierenden Bakterien ein qualitativ nahezu identisches Cytochromkomplement, das sich von den Spektren der methylotrophen, aber Methan nicht utilisierenden Bakterien, die bis auf Ausnahmen fakultativ methylotroph sind, nicht signifikant unterscheidet. Charakteristisch ist der hohe Gehalt an Cytochrom c und o sowie die sehr geringe Konzentration an b. Alle methanutilisierenden Bakterienstämme sowie die Hyphomicrobium‐Species verfügen über den Cytochrom aa~3~‐Komplex; in den methanolutilisierenden Bakterien konnte dieser nicht in allen Fällen sicher nachgewiesen werden.
Das Cytochromspektrum ist weder zur Differenzierung methanoxydierender Bakterien mit verschiedenen internen Membransystemen geeignet noch kann es zur Unterscheidung von obligat und fakultativ methylotrophen Species dienen.
Das prinzipiell identische Cytochromkomplement sowie die Tatsache, daß die Cytochrome der „methanotrophen”︁ Bakterien mit Methan wie mit Methanol reduzierbar sind, werden als Hinweis auf die generelle funktionelle Bedeutung für die Methylotrophie diskutiert.
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