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Cycloadditionen der Ketene, I. Diphenylketen und gewöhnliche Alkene

✍ Scribed by Huisgen, Rolf ;Feiler, Leander A.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1969
Tongue
English
Weight
800 KB
Volume
102
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Diphenylketen vereinigt sich bei ausreichend langer Reaktionszeit glatt mit gewohnlichen Alkenen (Athylen, Propylen, Hexen-(l), Isobuten) zu Cyclobutanonen, deren Strukturen chemisch und spektroskopisch gesichert werden. Die Additionen an cis-und trans-Buten-(2) vollzieheii sich stereospezifisch. Die em-Addition an Norbornen ist nicht mit Umlagerung verbunden. Die Diphenylketen-Addukte des Cyclopentens, Styrols und a-Methyl-styrols werden in den Spektrenvergleich einbezogen.

A. Problemstellung

Die von Slaudinger 2) entdeckte Bildung von Cyclobutanonen aus Ketenen und Olefinen war iioch nicht Gegenstand systematischer Bearbeitung und mechanistischer Studien. Moglicherweise wirkte ein gewisser Pessimismus, der ails dem Bericht des Altmeisters der Ketenchemie sprach, nicht ermutigend : ,,Allerdings sind nur wenige hhylenderivate genugend reaktionsfahig, daR eine Umsetzung erfolgt; es sind dies z. 9. Styrol und Styrol-Derivate, as.-Diphenyl-lthylen, Vinylithylither, Dihydrobenzol, Cyclopentadien uiid N-Methylpyrrol."2) Unter den gewohnlichen und phenylkonjugierten Alkenen wurden daruber hinaus Inden-') und Cycloocten4) mit Diphenylketen umgesetzt. Bestian und Giintherj) lagerten Dimethylketen in situ an einige einfache Olefine an und klarten das Isobuten-Addukt konstitutionell. Mehrere analoge Additionen des Athyl-butyl-ketens wurden von Marfin, Goit, Goodlett nnd Husekb) beschrieben. Dan terminalc Olcfine allgemein gut mit Diphenylketen reagieren7), Vinylcyclopentan und -cyclohexan aher inert sein sollens), gehort zu den vielen Widerspruchen des Gebiets.


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