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Corrosion News – Materials and Corrosion 5/2006


Book ID
102480415
Publisher
John Wiley and Sons
Year
2006
Tongue
German
Weight
235 KB
Volume
57
Category
Article
ISSN
0947-5117

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


GfKORR-Information

"Korrelation von Labortests mit Praxisbedingungen im Automobilbereich" Man ko ¨nnte meinen, dass am Lack eines Automobils nichts mehr zu verbessern sei. Seit Jahren werden alle tragenden Teile verzinkt, der Lack ist farbton-und kreidungsbesta ¨ndig, die so genannten "Rostlauben" sind aus dem Straßenbild verschwunden. Tatsa ¨chlich ist eine Automobillackierung normalerweise auch nach mehrja ¨hrigem Gebrauch unter Belastung von Streusalz, Sonneneinstrahlung und Temperaturwechsel besta ¨ndig. Dies ist der Erfolg von gemeinsamen Bemu ¨hungen der Hersteller von Beschichtungsstoffen und von Automobilen. Der erste Eindruck von einem Auto ist der Lack, demzufolge stellen die Hersteller hohe Anforderungen an den Korrosionsschutz und die optische Wirkung von Beschichtungsstoffen. Es ist auszugehen von neuen Werkstoffkonzepten (Aluminium, Magnesium, Verbundwerkstoffen), vera ¨nderten Umweltbedingungen und gestiegenen Kundenanforderungen. Diesen Anforderungen muss der Lackhersteller mit immer besta ¨ndigeren Materialien begegnen. Die Entwicklung dieser Materialien erfordert lange Pru ¨fzeiten, im Freien und im Labor. Um die Pru ¨fzeiten so weit wie mo ¨glich verku ¨rzen zu ko ¨nnen, wird ha ¨ufig die Konzentration des belastenden Materials, die Intensita ¨t der Strahlung und die Ha ¨ufigkeit der Temperaturwechsel versta ¨rkt. Und dann sollte mo ¨glichst ein Faktor berechnet werden, z.B. 10 Tage im Testgera ¨t unbeschadet u ¨berstanden gleich 10 Jahre unbescha ¨digt im Freien. Diesen Faktor gibt es nicht und dennoch bemu ¨hen sich alle Beteiligten, die Kurzbewitterung weiter zu optimieren. Im Februar dieses Jahres hat der Arbeitskreis "Korrosionsschutz durch Beschichtungen" in der GfKORR unter der Leitung von Dr. Jo ¨rg Vogelsang ein Seminar mit dem Thema "Korrelation von Labortests mit Praxisbedingungen im Automobilbereich" veranstaltet, das mit etwa 100 Personen sehr gut besucht war (Abb.). Vertreter der Automobilindustrie, der Hersteller von Beschichtungsstoffen und Pru ¨fgera ¨ten, Mitarbeiter aus Forschungs-und Pru ¨finstituten versuchen, die Vielzahl der bekannten und ausgefu ¨hrten Tests auf ein praktikables Maß zu reduzieren. Korrosion beginnt meist nicht an glatten Fla ¨chen, sondern an Flanschen, Bo ¨rdelungen und Schraubverbindungen, sie ist die Folge von Feuchtigkeit, die in Hohlra ¨ume eindringt, und von Unterwanderung an mechanischen Verletzungen. Korrosionsschutz am Automobil umfasst u.a. * Steinschlagschutz am Unterboden * Lackierung der Karosserie und des Innenraums * Vermeidung von Kontaktstellen zwischen unvertra ¨glichen Werkstoffen (Al/nichtrostender Stahl) * Vorbehandlung mit Cr(VI)-freien Materialien. Zur Absicherung der im Voraus getroffenen Maßnahmen wird die Wirksamkeit im dynamischen Korrosionstest am Gesamtfahrzeug u ¨berpru ¨ft. In speziell entwickelten Pru ¨fkammern wird das Fahrzeug unterschiedlicher Na ¨sse, Temperatur und Salzbelastung ausgesetzt. Eine Nutzung durch den Kunden von 12 Jahren wird in einer Zeit von 5 Monaten gerafft dargestellt.

www.dvgw.de, www.dwa.de, www.trinkwassertalsperren.de, www.vku.de) zum Download bereit.


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