Die Wirkung des Sauers~offmangels auf die Coronargefäße ist seit langem bekannt. Es besteht jedoch keine Klarheit darüber, welches die genaueren Zusammenhänge und die eigentlichen Ursachen der beobachteten Mehrdurchbhtung sind. Eine Klärung der Frage ist sowohl für das Problem der allgemeinen Hypoxi
Coronardurchblutung und Hypoxie
✍ Scribed by Alfredo Alella
- Publisher
- Springer
- Year
- 1955
- Tongue
- English
- Weight
- 542 KB
- Volume
- 261
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
~nderungen des arteriellen Sauerstoffgehaltes beeinflussen die Coronardurchblutung, die Coronarsinuss~ttigung und den Utilis~tionskoeffizienten des Myokards. Die Abh~ngigkeit dieser GrSl~en yon der Sauerstoffs~ttigung ist in vorangehenden Ver6ffentlichungen behandeltl, 2, 3. Im fo]genden sollen die Beziehungen zwischen ~rterie]lem S~uerstoffgehalt, mittlerem Aortendruck, Sauers~offverbrauch des Myokards und Coronardurchblutung dargestellt werden.
Methodik.
Der Auswertung ]iegen Versuche an 28 Schgferhunden zugrunde, deren experimentelle Bedingungen bereits beschrieben sind 2. In einigen Fgllen wurde das Herzzeitvolumen nach FIcK bestimmt, der Umsatz nach KROGH (bei Sauerstoffatmung) oder mit dem Gaswechselschreiber yon l~I~ (bei Atmung sauerstoffarmer Gemische; Eichung nach LOESClICKE17). Folgende GrSl3en wurden berechnet: Coronardurchblutung des li. Herzens [ml/min/100 g]. Leitf~higkeitskoeffizient [ml/min/100 g/ram Hg]. Hierbei tritt der mittlere Aortendruck mit geringem Fehler an die Stelle der eigentlich einzusetzenden Druckdifferenz: Aorta --Sinus; der Druck im Coronarsinus schwankt um kleine positive Werte. Sauerstoffangebot an das Myokard = art. 02-Gehalt. Coronardurchblutung 100 [ml/min/100 g]. Meehanisches Xquivalent des Sauerstoffs [kgm] (1 ml 02 ~ 2,057 kgm). Gesamtsauerstoffverbraueh [ml/min]. Sauerstoffverbrauch des lVIyokards [ml/min/100 g]. Herzzeitvolumen [ml/minJ. Spezifische Herzarbeit [kgm/100 g/mini. Wirkungsgrad der Herzarbeit [%]. Die Coronarsinus-Durchblutung wurde mit Me•zylinder direkt bestimmt, um die Thermostromuhr in situ eichen zu kSnnen. Die Auswertung erfolgte unter der Annahme, dal~ der Sinusausstrom 73--79% der gesamten Durchblutung der li. Coronararterie entsprieht 11. Die Konstanz dieser Beziehung auch bei stgrkeren * Ausgeffihrt mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
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