Contact Catalysis, Vol. 1 und 2 Herausgegeben von Z. G. Szabó und D. Kalló; Akadémiai Kiadó, Budapest 1976; Format 16,5 × 23,5 cm; Ln. Ft. 640, — (ges.); Bd. I 540 Seiten mit Zahlreichen Bildern und Tabellen, Bd. II 480 Seiten mit zahlreichen Bildern und Tabellen
✍ Scribed by Gerhard Öhlmann
- Book ID
- 104609764
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 2010
- Weight
- 330 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2402
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die inhaltsreiche Monographie behandelt zwar ein sehr spezielles Gebiet der organischen Chemie, dies jedoch mit der erforderlichen Tiefe und Sorgfalt, mit gewissen Einschrankungen auch in der zu wunschenden Breite und Vollstandigkeit. Damit diirfte dieses Werk eine Liicke in der internationalen chemischen Fachliteratur schlieBen, da bisherzumindest im deutschsprachigen Raumkeine analoge zusammenfassende Monographie iiber die Saurehydrolyse glykosidischer Bindungen vorliegt. I n drei einleitenden Kapiteln (insgesamt 60 Seiten) werden ausfuhrlich Mechanismus und Kinetik der protonenkatalysierten Glykosidspaltung sowie der EinfluB der Hydrolysebedingungen auf den Reaktionsverlauf behandelt. I n den drei nachfolgenden Abschnitten (etwa 100 Seiten) wird der EinfluI3 der Kohlenhydrat-bzw. Aglykonkomponente sowie die Rolle des glykosidischen Bruckenatoms (0-, N-, Sund Sz-Glykoside) dargestellt, wobei auch die auf dem Kohlenhydratsektor wichtigen konfigurativen und konformativen Aspekte diskutiert werden. Ein Hauptkapitel (80 Seiten) ist der Hydrolyse von Oligo-und Polysacchariden, ein weiteres (32 Seiten) den verachiedenen bei der Glykosidhydrolyse auftretenden Nebenreaktionen und Nebenprodukten gewidmet. Ein ausfuhrliches 95seitiges Tabellenwerk mit Geschwindigkeitskonstanten, Aktivierungsparametern und weiteren charakteristischen Dater1 der Saurehydrolyse glykosidischer Bindungen sowie ein Autorenund Sachwortverzeichnis beschlieaen die Monographie. Weit iiber tausend Literaturzitate vermitteln den Zugang zu den weit verstreuten Originalveroffentlichungen. Trotz der gegebenen Breite enthiilt das Werk bedauerlicherweise kaum Angaben zu den Besonderheiten der Hydrolyse glykosidischer SekundLrstoffe (z. B. Saponine und weitere terpenoide Glykoside mit Ausnahme der Cardenolidglykoside, die kurz erwllhnt werden), einschlieBlich der natiirlich vorkommenden Glykoside seltener Zucker (z. B. L-Rhamnose, D-Chinovose). Auch lieI3en sich bei der Durchsicht einige Fehler in den Formelbildern feststellen. So besitzt die ,9-D-Xylose in der Formel 3./26. auf Seite 87 6 Sauerstoffatome; fur die C6-D-XylOSe ist in Tabelle 3./3. auf Seite 89 in der Darstellung nach Haworth das Spiegelbild wiedergegeben worden. Die vorliegende Monographie wird nicht nur dem Wissenschaftler im Forschungslaboratorium, sondern auch dem Praktiker z. B. in der chemischen Industrie und der Lebensmittelproduktion niitzlich sein. Dies gilt nicht zuletzt fur die weitere wissenschaftliche Durchdringung und Verfahrensverbesserung bei der Saurehydrolyse von Starke und Cellulose sowie generell bei der zu intensivierenden Nutzung rezenter Kohlenstoffressourcen durch die chemisclie Industrie.
📜 SIMILAR VOLUMES
kann. Dem Umfang entsprechend, kann und will diese Monographie natiirlich nicht fur die Aufnahme einer praktischen Arbeit ausreichend sein. Mit 1140 Literaturzitaten enthalt es jedoch geniigend und auch sorgfiiltig ausgewlhlte Hinweise fur ein vertieftes Studium. Wer sich mit der Methode vertraut ma
bilanzierung sowie Organisation einer Struktureinheit Pro-zeBsteuerung im Betrieb. Zusammenfassend ist zu bemerken, obwohl an dieser Stelle keine Einschatzung der einzelnen Abschnitte vorgenommen werden kann, daD der modernen Entwicklung von Wissenschaft und Technik mit diesem Bnch Rechnung getragen