Das C h l o r o a u r a t , ClaHlaNsS. H C l . AuCl3, wird als eine Der schiin gelbe, aus kurzen Nadeln bestehende Fallung erhalten. Kbrper schmilzt unter Zersetzung bei 197 0 . Ber. fiir ClaHlsNsS. HC1. AuCb Gefunden Au 33.89 33.79 pct. Die Untersuchung wird fortgesetzt. U p s a l a , Universitiits
Constitution und Verhalten der „Isatosäure”
✍ Scribed by Erdmann, Ernst
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1899
- Weight
- 675 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Es liegt somit das Dichlorhydrat eines a n Stelle eines Wasserstoffs den Hydrolrest enthaltenden Gallocyanins vor. Beziiglich der Stellung desselben im Molekiil des Gallocyanino kann man verschiedener Ansicht sein, je nachdem man letzteres als Oxazim oder als Oxazon auffasst. W i r neigen der letzteren, durch die Existenz des chlorfreien sogen. Gallocyaninanilids begriindeten Ansicht zu und nehmen an, der Eintritt des Hydrolrestes sei fiir das letrte Kernwasserstoffatom im Kohlenstoffring benachbart zum chromophoren Sanerstoff nod zur Carboxylgpuppe erfolgt. D e r Farbstoff liist sich in Waaser mit blauvioletter Fsrbe, Alkalieii f!illen ails dieser Liisnng dunkelblane Flocken. In verdiinnten SIiuren lbst er sich mit fuchsinrother Fnrbe. Durch seine kornblumenblaue Lbsungsfarbe in Eisessig unterscheidet e r sich vom Gallocyanin, welches sich darin mit rothvioletter Farbe lbst. Die Liisung i n concentrirter Schwefelsaure ist blau. Die Untersuchung wird fortgesetzt. 382. Ernst Er dmenn: Constitution und Verhalten der ~Ieetosiiure x . [Mittheilung aue dem Erdmann'schen Privatlaboratorium in Halle s!S.] (Eingegmgen am 18. Juli.) Durch Oxydation des Isatins mit ChromsHure hat H. K o l b e eine Substauz erhalten, welche er, seiner theoretischen Anschauung entsprechend, nls Stickstoff benzoylcarbonsaure aiiffasste und ale BIsato- siiuree bezeichnete 1). Des grossen Forschers letzte Arbeit galt dem Studium dieser Verbindung, deren wesentliche Eigenschaften und Umsetzungen er beschrieb 9). Diese Untersuchung wurde fortgesetzt durch 33. v o n M e y e r und seine Scbtler*). Sie gewannen die Anechauung, daas die Constitution der Isatosgure durch die Formel , N . COOH Cs&\ . wiederzugeben sei, hauptslichlich deswegen, weil es co ihnen gelang, die Identitat der IsatosHure mit einer Substanz festzustellen, welche von F r i e d l i i n d e r und Wleiigel') aus Anthranil I) Journ. prakt. Chem. (2) 30, 84. 9 Daselbst (2) 30, 124 und 467 (letztere Arbeit worde nach dem Tode 3) Journ. prakt. Chem. (4) 30, 484; 33, 18, 32, 57; 36, 350. 4) Diese Bcrichte 16, 2?27. 140' Kolbe'e heiauegegeben von E. von Meyer). ' ) Vergl. Beilstein's Handbuch, 3. Aufl., Bd. XI, unter Anthranilcerbonsirure, CIrboxylanthrsnilsaure, Formylanthranilsirure, Oxyphenylester der An- thranilsiiure u. a. w. Dime Berichte 22, 1673. 1) Die bestandigere Dibromisatos&ure lbst sich nach R. Dorsch (Journ. prokt. Chem. (2) 33, 48) nicht einmal in heisser Ammoniakflhigkeit. ') Journ. prakt. Chem. (2) 36, 376. 3 Sehr vide Derivate der Anthradehure geben blau fluoreacirende LBsungen, bekanntlich auch die AnthranileBure selbst (vergl. Br. P a w lews ki, diem Berichte 3 1 , 1693).
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Dumas, iiber die CmrtStutim der E'ugdure ete. ltg von eiiiem Hinterhalt yon Bilirerdin. Sie liist sich in kochmdem M'saer mit gelber Farbe and ZurGcklassung ton d m wenig p i h e m Fett. Aar dieser LGoung, mit btzsiiuru vermiecht, fiillt Tor dem Gehtioiren der rafgelhte ThimtoR in deilsen Flocken, d