𝔖 Bobbio Scriptorium
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Colloquium im Kaiser Wilhelm-Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie

✍ Scribed by Prof. Dr. Polanyi


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1931
Tongue
English
Weight
328 KB
Volume
44
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Der Begriff ,,bquivalent" ist also in der Wassercheniie zur Zeit n i c h t einheitlich und eindeutig. Daher ist auch die Abkiirzung Millival zur Darstellung der Analysenergebnisse bei t1t.r Untersuchung des Kesselwassers abzulehnen. Anders dagegeii steht es mit dent Begriff ,,Millinoriti". Wit3 :iucIi L e i c k erklart, 1st man iinnier tiiehr bestrebt, bei d r r Atialyse des Wassers nusschlielllich iiiallnnalytische Methodeii ii1tzu\veiideli. Deshalb erscheint es eiiitleutig und rationell, ~e i i t i mati die Definitionen der Mal3atialyse beachtet. Eine Iiisung eines ehemischen Stoffes wird naiiilich als N o r iii a 1 -Ithung hezeichnet, wenn sie ein c h e in i s c h e s dyuivalent iiii Liter Liisuiig enthalt. Eiii Brauchwasser enthllt ein Milli II o r in irgendeines chemischen Stoffes in Liisung, wenn iin Liter dieses \Vassers ein c h e in i s c h e s Milli B q u i v n 1 e ti t vorhniiden ist.

Auf Grund dieser Verhaltnisse ergiht sich auch die Beziehunp : Ein Brauchwasser enthalt itn Liter 1 nitiortti, wenii 100 ctii:~ desselben von einer "IIn-LoSUIlg 1,0 cm:' (= '/loo0 1) cerlirauchen.

Diese Ausfiihrungen diirften den Nachweis fiir die Berechti-~rutig tles Begriffes Millinorm (innorin) iii der Speisewasser-I'llege erbringen. Das Matt DIN 1310 des Ausschusses fur Eiiilipiten und Fornielzeicheii (A.E.F.) ist daher entsprechend zii Itrriclitigen bzw. zu erglnzen.


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