Cis- und trans-Urocaninsäure als Bestandteile des stratum corneum
✍ Scribed by Gertrud Pascher
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1962
- Tongue
- English
- Weight
- 346 KB
- Volume
- 214
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-3696
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✦ Synopsis
in unserer 6. Mitteflung 4 iiber die wasserlSslichen Bestandteile der peripheren Hornschichr (stratum eorneum disjuncture) berichteten wir fiber deren Urocaninsi~uregehalt. Die inzwisehen als trans-Urocanins/iure erkannte Substanz soll hier kurz als ,,UCS" bezeiehnet werden. Damals wurde bereits das Vorhandensein einer weiteren im UV stark absorbierenden Substanz (y) erwi~hnt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die Natur dieser Verbindung aufzukli~ren.
Schon dama]s festgestellte Eigenschaften yon y (z. B. : UV-Absorp~ionskurven, Michlsche ttg-Eosin-Reaktion, Kupplungsre~ktion mit o-Dianisidindiazot~$, l~eduktionswirkung gegeniiber alkalischer KMnOa-LSsung) liel~en darauf schlieBen, da~ es sich hier um eine der ,,UCS" nahe verwandte Subst~nz handeln miisse. Die grol~e Best~ndigkeit yon y unter ttydrolysebedingungen hatte zun~chst annehmen lassen, dal~ es sich hier um eine hydrolysestabfle Verbindung handle. Es konn~e nun festgestell~ werden, dal3 die damals angewandte ttydrolysemethode (1 Tefl 20~ tIC1 ~-1 Teil konzentrierte Ameisens~ure; 100~ 24 Std) nicht zu einer wesen~lichen Aufspaltung bzw. Umwandlung ausreicht, d~B y jedoch bei 24s~findiger Behandlung mi~ 9 n HC1 bei 100~ fast quantitativ in ,,UCS" fibergeht.
Eine weitere interessante Beobachtung wurde bei der papierchroma~ographischen Trennung (But~nol/Athanol/H20/~tt40H ~ 4:4:1:1) yon mittels der Handschuhmethode (V~ 5) gewonnenen w~i~rigen Extr~kten der Hautoberfl~che gemacht. ,,UCS '~ und y trennen sich infolge ihrer sehr verschiedenen Rf-Werte ausgezeichnet. Werden nun die mit Hiffe yon gefil~ertem UV-Licht lo~kalisier~en Flecken ausgeschni~ten, eluier~ und die im Vakuum eingeengten Eluate erneut chromatographiert, zeig~ sich, dab aus der primer abge~rennten ,,UCS" eine kleine Menge y und umgekehrt aus primer abgetrenn~em y etwas ,,UCS" ents~anden war. Eluiert man nun die Flecken der Zwei~-Chromatograrame und wiederhol$ mi~ den Elu~ten die Chromatographie ein weiteres )/[al, s~ellt man fes~, da~ wiederum ~us den einheitlichen Substanzen ein Tefl in die Schwestersubs~anz iibergegangen ist. Es scheint also ein Gleichgewioht zwischen ,,UCS" und y zu bestehen. Diese Umwandlungen lassen sich auch sichtbar machen, indem man zweidimensionale Chromatogramme yon I-Iandschuheluaten anfertigt, was beweist, dal~ sie nicht durch die Extraktionsmanlpu]ationen ausgelSst werden. Die gleichen Umwandlungen konnten auch bei hin~ereinander durchgefiihrten Chromatogrammen yon * Herrn ProL Dr. H. W. S~R, I)ir. d. Hautklinik d. ~reien Universitat Berlin sei gedankt fiir wertvolle ttinweise und Anregungen.
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## Abstract N‐Methylimidazole (**N**–**M**), in boiling acetonitrile, catalyzes the oligomerization of N‐alkyl maleimides (**2**) to tri‐, tetra‐, penta‐ and hexamers. In the presence of small amounts of hydroquinone the trimers of **2** are formed, which have the structure of N,N′,N″‐trialkyl‐cycl