Circulardichroismus, LXXXI. Synthese und Circulardichroismus von Steroiden mit Isochromanon-Chromophor
✍ Scribed by Antus, Sandor ;Snatzke, Günther ;Steinke, Iris
- Book ID
- 102900434
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1983
- Tongue
- English
- Weight
- 746 KB
- Volume
- 1983
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-3440
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Ausgehend von Cholesterin wurden die drei möglichen stereoisomeren Isochromane 10–12 synthetisiert, die durch Oxidation die entsprechenden Lactone 13–15 ergaben. Die n → π^*^‐Bande des Isochromanon‐(„Benzoesäureester”︁‐)Chromophors konnte in den CD‐Spektren zwischen 245 und 265 nm eindeutig identifiziert werden. Für ihren Cotton‐Effekt gilt die gleiche Helizitätsregel wie für homochiral analoge 1‐Tetralone: sein Vorzeichen sowie das des Cotton‐Effekts innerhalb der α‐Bande des sonst unsubstituierten Benzolchromophors ist entgegengesetzt zum Vorzeichen des Torsionswinkels (O)CC(C~transoid~); das Vorzeichen des Cotton‐Effekts innerhalb der ”︁Konjugationsbande”︁ ist gleich dem dieses Torsionswinkels. Der Zusammenhang zwischen absoluter Konfiguration und CD natürlicher Isochromanonderivate wird diskutiert: nur für den Cotton‐Effekt innerhalb der n → π^*^‐Bande ist die genannte Helizitätsregel von der Benzolring‐substitution unabhängig. Die Ungültigkeit der Helizitätsregel chiraler Tetraline für homochiral analoge Isochromane kann mit Hilfe der „q‐Werte”︁ von Petruska erklärt werden.
📜 SIMILAR VOLUMES