Chemical Engineering and Technology
- Book ID
- 102800753
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1990
- Tongue
- German
- Weight
- 570 KB
- Volume
- 62
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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โฆ Synopsis
Vor mehr als funfzig Jahren versuchte Hausen, Warmeubertragungskoeffizienten durch die Analyse von Temperaturoszillationen zu bestimmen. Er betrachtete die fundamentale lineare Gastemperaturoszillation im Zentrum eines langen Gegenstromregenerators. Nachfolgende Autoren entwickelten diese neuartige Theorie weiter und wendeten die Technik auf die Bestimmung von Warmeiibergangskoeffizienten in thermischen Regeneratoren und anderen Warmeaustauschern an. In diesem Beitrag zeigt der Autor, wie sich Warmeubertragungskoeffizienten bei turbulenter Rohrstromung durch die Anwendung einer ahnlichen Temperaturoszillationsmethode bestimmen lassen. Abb. 1 zeigt den dabei venvendeten Versuchsaufbau. Das dargestellte rotierende Mischungsventil vermischt einen kalten und einen warmen Eintrittsstrom derart, daB ein willkiirlich geformtes, aber periodisch oszillierendes Eintrittstemperaturprofil in dem Testrohr entsteht. Das Fortschreiten dieser grundlegenden harmonischen Oszillation vom Fluid zur auBeren Rohroberflache wird analytisch berechnet. Ein Vergleich von Fluid-und Wandtemperaturoszillationen liefert dann den zu bestimmenden Wandwarmeiibergangskoeffizienten. Die Ungenauigkeiten bei der Messung der Bulk-Temperatur des Fluids im Stromungsmittelpunkt werden durch einen Korrekturterm beriicksichtigt. Die Experimente wurden mit einer turbulenten Wasserstromung durch ein Kupferrohr durchgefiihrt. Die gemessenen Warmeubergangskoeffizienten wurden verglichen mit Werten, wie sie sich bei Anwendung der Gleichung nach Hausen ergeben. Es konnte eine gute Obereinstimmung festgestellt werden (Chem. Eng. Techno]. 22 (1989) Nr. 6, S. 379/387).
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