CC-Kupplung von CO2 und Butadien an Eisen(o)-Komplexen – ein neuer Weg zu α,ω-Dicarbonsäuren
✍ Scribed by Prof. Dr. Heinz Hoberg; Dipl.-Chem. Klaus Jenni; Prof. Dr. Carl Krüger; Dr. Eleonore Raabe
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1986
- Tongue
- English
- Weight
- 240 KB
- Volume
- 98
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
nation vorliegtl5I. Diese mit der reduktiven Carbonylierung von 3 einhergehende Isomerisierung erscheint auf den ersten Blick uberraschend, da hierdurch die sterisch anspruchsvollen Phenylsubstituenten in engere Nachbarschaft zum Metallzentrum und zu den terminalen Liganden geraten, ist aber bei Beriicksichtigung des grdI3eren Elektronenreichtums von Re"' verstandlich. Das Metall in 4 ist (stark verzerrt) quadratisch-pyramidal koordiniert; der Metallacyclus (Winkelsumme 358") ist entlang des C4 ... 04-Vektors geringfugig gefaltet (164.6"). Bei der Reduktion von 3 zu 4 geht die Spiegelebene verloren''l.
Unter CO-Druck wird auch der ReV-Komplex 5 reduziert. Auch hier ergibt die Desoxygenierung ausschlieI3lich das Re"'-Derivat 6, allerdings ohne Isomerisierung des N,O-lmidocarboxylato-Liganden. Die Druckcarbonylierung von 7 schliel3lich fuhrt stereoselektiv zum trans-Isomet der Verbindung 8, das bisher nur im Gemisch mit seinem cis-Isomer erhaltlich warl'l.
Neben Kohlenmonoxid eignen sich auch Carbonyltitan-Reagentien zur desoxidierenden Carbonylierung von ReVund ReV"-Komplexen der hier besprochenen Verbindungsreihe: So erhllt man bei Umsetzung von 1 mit 9 hauptsachlich das Re"-Derivat 10 (> 80%) neben wenig 11.