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Boratome als Spinträger in zwei- und dreidimensionalen Systemen

✍ Scribed by Wolfgang Kaim; Narayan S. Hosmane; Stanislav Záliš; John A. Maguire; William N. Lipscomb


Book ID
102725210
Publisher
John Wiley and Sons
Year
2009
Tongue
English
Weight
776 KB
Volume
121
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Abstract

Die ungewöhnliche Bindung von Bor in Organoboranen oder Oligoborclustern tritt nicht nur in diamagnetischen Molekülen auf, sondern auch in paramagnetischen Systemen, die gemischtvalente Verbindungen und Oligoboran/Carboran‐Clusterradikale umfassen. Das Bild zeigt das einfach besetzte Molekülorbital des Radikalions [C~4~B~8~R~4~H~8~]^.−^ gemäß DFT‐Rechnungen.magnified image

Paramagnetische Verbindungen mit mindestens teilweise borzentriertem Elektronenspin lassen sich herstellen, indem entweder durch planare, π‐konjugierte organische Systeme verbrückte Boratome als idealtypische Elektronenakzeptoren verwendet werden oder indem die dreidimensionale, delokalisierte Bindung in mehrkernigen Boranen, Halogenboranen oder Carboranclustern genutzt wird. Das Konzept der Gemischtvalenz kann so von organischen und Übergangsmetallverbindungen auf Verbindungen der Hauptgruppenelemente übertragen werden. Mithilfe der Dichtefunktionaltheorie lässt sich die sehr variable Spinverteilung nachvollziehen.


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Es wird daher folgende Arbeitsweise empfohlen: Die Probeund Vergleichslosungen miissen stets mit einer frisch bereiteten SnC1,-Losung hergestellt werden. Eine rnit frischer SnC1,-Lijsung bereitete Probelosung darf nicht gegen eine Vergleichslosung gemessen werden, die langere Zeit gestanden hat. Mes