Bleichung des Elfenbeins und der Knochen
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1875
- Tongue
- English
- Weight
- 114 KB
- Volume
- 206
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Direote Verbindung der Chromsttnre mit der Wolle und Seide, nnd ihre Anwendung in der Fsrberei. Nach Versuchen E. J a q u e m i n ' s besitzt die Chromsaure die Eigenschaft, sich direct mit der Wolle und mit der Seide zu vereinigen, und ohne dieselbe zu verandern, mit ihnen eine Verbindung zu bilden, welche dem Waschen und den Seifen wiedersteht, und daher in der Farberei benutzt werden kana Um weisse Wolle rein gelb zu farben, bringt man sie nach Jaquemin in ein Bad von 60° Cs., welches 20 kohlensaures Natron enthalt, urn die letzten Spuren schwetliger Saure zu entfernen; nach dem Waschen wird die Wolle in ein lauwarmes Bad von Chromsaure, welches per Kilogramm zu farbender Wolle besteht aus: Kalibichromat 60,O g. Schwefelsaure von 66O B. 60,O ,, W asser 40 bis 50 Liter. Bei einer Temperatur von 30° Cs. erhalt man in einigen Minuten ein schones Strohgelb. Um dunkle Nuancen zu erhalten, bringt man das Bad 20 Minuten lang auf eine Temperatur von hochstens 60° Cs. Wenn man die so gefarbte Wolle in ein Bad von Gelbholz bringt, so erhalt man beim Sieden eine achte Resedafarbe. Mit dem Brasilienholze erhiilt man eine dunkle Weinhe fenfarbe. (Comptes rendus 1874, 523. Dingl. polyt. Journ. Bd. CCXIV, 76.). Kr.
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Wir haben bereils in dem vorigen Jaliresbericht \*) eine Untersuchung des vegelabilischcn Elknbeins von v. B a u mha u e r mitgetheilt. Die Taguanufs stammt bekanntlich von einer Palnie , Phylhelephas macrocurpu, welche an den Ufern des Bl;ipdaleiintIli~sses in der Rc~piiblili Colunhia vorkommt. Die