Biotransformation von Arzneimitteln. Von S. Pfeifer. Band 3. Verlag Chemie, Weinheim 1979. 560 S., geb. DM 118.—
✍ Scribed by K.-O. Vollmer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1981
- Tongue
- English
- Weight
- 156 KB
- Volume
- 93
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Im Stoffwechsel hat man bekanntlich den Primarstoffwechsel vom Sekundarstoffwechsel zu unterscheiden. Der Primarstoffwechsel ist unbedingt notwendig, was fur den Sekundarstoffwechsel nicht gilt. Im Sekundarstoffwechsel werden die mannigfachsten Verbindungen (ohne Sinn und Ziel?) synthetisiert, und man kann diesen Bereich als ,,Spielwiese der Evolution" auffassen. Unter Beriicksichtigung der Wirkungsweise bezeichnet man als Antibiotica die Produkte des Sekundarstoffwechsels, die von Mikroorganismen synthetisiert werden und auf Mikroorganismen hemmend und abtotend einwirken. Neuerdings ist die groBe Gruppe von Mycotoxinen hinzugekommen: Es handelt sich um toxische Sekundarmetaboliten von Pilzen. Das besondere Interesse fur diese Wirkstoffgruppe begann mit der Entdeckung des Aflatoxins Anfang der sechziger Jahre. Dieses Stoffwechselprodukt von Aspergillus fravus und Aspergillus parasiticus erwies sich als hochwirksames Cancerogen. Kein Wunder, daB seitdem die Analytik dieser StoMtlasse sehr intensiv ausgearbeitet und die Empfehlung ausgesprochen wurde, verschimmelte Lebensmittel rigoros zu vernichten. Das vorliegende Buch ist ein ausgezeichneter Uberblick iiber den neuesten Stand der Erforschung der Biosynthese von Mycotoxinen. Bu'Lock gibt zunachst eine lesenswerte Einfuhrung in das Gebiet. Die Ubersichtsreferate sind von kompetenten Fachleuten geschrieben worden: Floss berichtet uber die Biosynthese der Mutterkornalkaloide; Tamm uber die Biosynthese von Trichothecin-Mycotoxinen und Cytochalasinen; Steyn, Vleggaar und Wessels lieferten den wichtigen Beitrag uber die Aflatoxine; B. Franck berichtet iiber die Biosynthese der Ergochrome, Yamazaki uber neurotrope Mycotoxine; Lolita Zamir uber Patulin und Penicillinsaure; Kirby und Robins schrieben einen Beitrag iiber Gliotoxin und verwandte Epipolythiodioxopiperazine; Holzapfel berichtet iiber die Biosynthese von Cyclopiazonsaure und verwandte Verbindungen, Sankawa uber Mycotoxine aus der Anthrachinonreihe, und Vleggaar und Steyn nehmen sich zum SchluB noch der bisher weniger bedeutenden Mycotoxinen an. Die Mycotoxine sind fur den Chemiker sowohl analytisch als auch synthetisch interessant, da es sich meist um komplizierte Molekule aus unterschiedlichen Stofflclassen handelt.
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wellenlange A=313 nm betrugen 0=0.28 (Ni) und 0.33 Es wird angenommen, daR die Photooxidation von einem angeregten Intraligandenzustand ausgelost wird, da die Anregungswellenlange (A < 350 nm) unabhangig vom Metal1 ist. Dabei ist bemerkenswert, daR Lichtabsorption durch die intensiven langwelligen