Biologische Filteranlagen zur Geruchsbeseitigung und die Grundlagen der verfahrenstechnischen Dimensionierung
✍ Scribed by Dipl.-Ing. (FH) Josif Skarlatidis
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1990
- Tongue
- German
- Weight
- 221 KB
- Volume
- 62
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
diese Stoffe ist TEG-DME ein sehr gutes Absorptionsmittel. Aber auch andere Stoffe wie Toluol, Xylol, Methanol und Aceton haben Aktivitatskoeffizienten, die kleiner als 1 sind. Das bedeutet, daR der tatsachliche Partialdruck der Komponente kleiner ist als der nach dem idealen Gesetz (Raouft) berechnete Wert. Dadurch verringert sich die erforderliche Menge an Absorptionsmittel. Die aliphatischen Kohlenwasserstoffe wie z. B. n-Heptan haben Aktivitatskoeffizienten, die deutlich groBer als 1 sind. Fur diese Stoffe eignet sich als Absorptionsmittel besser DEG-DBE (Tab. 3), denn bei 30 OC betragt der Aktivitatskoeffizient von n-Heptan 1,67 in DEG-DBE gegenuber einem Wert von 4,06 in TEG-DME. Die Aktivitatskoeffizienten chlorierter Kohlenwasserstoffe in DEG-DBE sind nicht viel hoher als in TEG-DME und damit immer noch sehr niedrig. Messungen von Aktivitatskoeffizienten in PEG-DME 250 (Tab. 4) zeigen, daB die Werte etwa mit den fur TEG-DME gemessenen Werten (Tab. 2) ubereinstimmen. Fur die Auslegung von Kolonnen kann daher auf die Messungen in TEG-DME zuruckgegriffen werden. Mit den vorliegenden Aktivitatskoeffizienten konnen Absorptionsund Desorptionskolonnen fur Abgaswaschen ausgelegt werden. Da im ProzeR die absorbierten Stoffe immer in geringer Konzentration im Absorptionsmittel vorliegen, genugen fur die numerische Auslegung Messungen bei niedriger Konzentration.