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Biochemische Abbaubarkeit von sekundärem Alkansulfonat unter Labor- und Praxisbedingungen

✍ Scribed by Krone, M. ;Schneider, G.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1968
Weight
560 KB
Volume
70
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


men von einem Mol Mizellen, die j a im Vergleich zu Einzelmolekulen relativ groi3e Einheiten sind, so kommt man qualitativ ohne weiteres zu einer Erklarung fur die Kleinheit der kritischen Entmischungskonzentrationen.

Man konnte daran denken, unter Anwendung der Flory-Huggins-Theorie das Volumen der Mizellen und somit deren Aggregationszahl aus der kritischen Entmischungskonzentration quantitativ zu berechnen. Solche Versuche fuhren jedoch zu Aggregationszahlen, die unplausibel klein sind. Sie sind um ein mehrfaches niedriger als die aus Lichtstreuungsmessungen sowie nach anderen Methoden erhaltenen Werte an den gleichen Verbindungen. Das durfte mehrere Ursachen haben. Erstens werden in der Flory-Huggins-Theorie die Molekule oderallgemeiner ausgedrucktdie kinetisch selbstandigen ,,Teilchen" als von konstanter Groi3e angesehen, was zwar fur Makromolekule zulassig ist, fur Mizellen aber hochstens naherungsweise, weil ihre Groi3e von der Konzentration abhangig ist. Zweitens stehen die Mizellen im Gleichgewicht mit Einzelmolekiilen, so dai3 das mittlere Volumen aller ,,Teilchen" des Tensids kleiner als das der Mizellen ist. Drittens ist es zum mindesten fraglich, ob man die Assoziation der Wassermolekule untereinander berucksichtigen miii3te in dem Sinne, dai3 man als ,,Teilchen'' des Wassers die Assoziate desselben anstatt der Einzelmolekule anzusehen hat. Aus allen diesen Griinden ist es verstandlich, dai3 man sich bei Anwendung der Theorie von Flory-Huggins damit begnugen mui3, dai3 sie fur die Lage der Kurvenminima bei sehr klei-