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Bildung und Stabilität von Aminosäure-Metallkomplexen

✍ Scribed by Prof. Dr. Eugen Bamann; Ana Rother; Heinz Trapmann


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1959
Tongue
English
Weight
402 KB
Volume
292
Category
Article
ISSN
0365-6233

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✦ Synopsis


Ob die Carboxyl-Gruppe der Aminosaure frei vorliegt oder in Form einer nicht dissoziierten salzartigen Verbindung gebunden ist, lal3t sich im Falle von komplexen Verbindungen, die bei der Reaktion zwischen Metallionen und Aminosauren entstehen, mittels alkalischer Titration in alkoholischem MJieu festatellen. Mit Hilfe diem Verfahrens gewinnen Wir bei den Lanthan-, Cer(II1)-und Cer(1V)-Komplexen Einblicke, welche das iiber die Verbindungen von Amino-und Imino-Sauren mit den Ionen bezw. Hydroxyden der seltenen Erdmetalle bisher Bekanntel-ll) in nicht Unwesentlichem erweitern.

  1. Lanthan besitzt das stlirkste Bindungsvermogen fiir die Carboxyl-Gruppe.

  2. Cer(II1) bmdet diem Gruppe ebenfalls, die StabiliGt der Verbindung ist aber weitaus geringer. 3. Cer(1V) bmdet die Carboxyl-Gruppe der Aminosauren nicht. Wir folgern dies aus der Tatsache, dal3 schon bei Beginn der Versuche die Carboxyl-Gruppe ah eolche zu erfassen ist. Die Labilitiit der Cer(II1)-Komplexe erklkrt sich daraus, da13 ein tfbergang von Cer(II1) in Cer(IV) stattfindet, womit die Instabilitiit der Komplexe einhergeht. Fiir das Verhaltnia &hen seltenem Erdmetall-Ion und gebundener Carboxyl-Gruppe ergibt sich im Falle des Cer(II1)-Ion8 und des Qlykokolla unter gewissen Konzentrationsverhaltniesen eindeutig die Relation 1 : 1 (Tabelle 1).


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