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Beziehungen zwischen dem Tocopherolstatus und Plasmalipiden am Beispiel der Ratte

✍ Scribed by Koop, Romy ;Elmadfa, I. ;Funk, W.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1983
Weight
545 KB
Volume
85
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Beziehungen zwischen dem Tocopherolstatus und Plasmalipiden a m Beispiel der Ratte * V m R o m y K o o p , I . E l m a d f a und WFunk ** Aus dem Institutfitr Erndhrungswissenschaft derJustus-Liebig-Uniikft Gie& In einer (Langzeit-)Studie an Ratten wurde der EinfluS unterschiedlicher DLa-Tocopherolzulagen: Gruppe (A) keine, (B) LO, (C) 60 und (D) 100 pprn zu einem polyenfettsaurereichen Triglyceridgemisch (PIS-Quotient: 5.57) auf Plasmalipide (GL, PL, TG, GCH) und Tocopherolstatus (Tocopherolgehalt und in-vitro-HimolyseneigungderErythrozyten,CK imPlasma) ermittelt. Eine ausreichende Tocopherolversorgung wurde ab 60ppm DLa-Twopherol im Futter erreicht. Deutlich zeigte sich der EinfluS unterschiedlicher Tocopherolmengen in der Nahrung auch auf die Plasmalipide: Mit steigender Tocopherolzufuhr stiegen die Plasmalipide an. Bei einem Vergleich dieser Studie mit zwei vorangegangenen zeigte sich, da6 DLy-Tocopherolin biologisch aquivalenten Mengendie gleichen Auswirkungen auf die Plasmalipide hat wie das DLa-Tocopherol, auch bei Zufuhr unterschiedlicher Fettarten. Die Ergebnisse legen nahe, bei Tocopherolsupplementierung Tocopherolstatus u n d Plasmalipide zu iiberwachen. Eine Tocopheroliiberversorgung konnte die Plasmalipide unenviinscht erhohen. E i n l e i t u n g Der EiduS der Plasmalipidkonzentration auf die Hohe der Plasmatocopherole ist unbestritten Eine Hyperlipidamie jeglicher Atiologie fiihrt zu einer Erhohung der Plasmatocopherole. Jede Senkung der Plasmalipide -sei es durch diatetische oder medikamentijse MaSnahmen -zieht auch eine Senkung der Plasmatocopherole nach sich. Uber den umgekehrten Effektdie Beeinflussung der Plasmalipide durch Nahrungstocopherol -gibt es widerspriichliche Ergebnisse. Hier haben insbesondere die Untersuchungen Popularitat erlmgt, in denen durch Verabreichung von ,,Megadosen" Vitamin E eine Senkung der Plasmalipide erreicht wurde 4*5. Hauptlieferanten der Tocopherole sind die Pflanzenole ' . Nach der Feststellung, daB diese Manzenolewenn keine weitere Vitamin-E-Supplementierung vorgenommen wird nicht immer eine adaquate Tocopherolversorgung g e w hleisten 7, traten bei urn folgende Fragen auf Inwieweit beeinflussen Tocopherole in physiologischer Dosierung die Plasmalipide? Welche Konsequenzen ergeben sich gleichzeitig fiir den Tocopherolstatus, d. h. fiir die Tocopherolversorgung des Organismus? Ve rs u c h s au f b au Die Problemstellung wurde in einer Studie an Ratten untersucht. Dam wurden entwohnte mhnliche Wistar-Ratten mit einem durchschnittlichen Anfangsgewicht von 69.1 k 6.4 g iiber einen Zeitraum von 33 Wochen mit einer semisynthetischen Kost ad libitum e m u . Die Zusammensetzung der Kost ist Tab. 1 zu entnehmen. Als Fettart wurde ein Triglyceridgemisch verwendet, das aus F'flanzenolen hergestellt und durch Molekulardestillation weitgehend von seinen unverseifbaren Komponenten - und damit auch von seinen Tocopherolenbefreit wurde. Das Fettsauremuster des Triglyceridgemisches entspricht d e m d dem Fettsauremuster des Maisols und enthiilt rund 60% Polyenfettsauren.


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