Bewertung der Ähnlichkeit und Vielfalt von Verbindungsbibliotheken mit räumlichen Autokorrelationsfunktionen und neuronalen Netzen
✍ Scribed by Dr. Jens Sadowski; Dr. Markus Wagener; Prof. Dr. Johann Gasteiger
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1995
- Tongue
- English
- Weight
- 616 KB
- Volume
- 107
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
ZUSCHRIFTEN
eder sind vermutlich infolge der sterischen Anforderungen der Phenylringe verzerrt tetraedrisch (Bereich der p-P-Cd-P,er,,,inal-Winkel 105.20(9)-126.24(8)", Bereich der p-P-Cd-p-P-Winkel 99.1 l(8)-109.43(9)"). Dagegen unterscheiden sich die Cd-P-Cd-Bindungswinkel innerhalb des Klfigs nicht erheblich (Bereich von 11 5.97(9)-121.62(9)").
Adamantangeruste wurden auch in einigen
Strukturen von Cadmiumsulfiden beobachtet, und zwar in (NMe,),[ ( p -(NEt,),[(p-SiPr),Cd,Br4]['61 und [(p-SiPr),(CdPPh,),-(CdOClO,),] . EtOH['71. Obwohl [Cd,Cl,(PPh,),(PnPr,),] ein neutrales Adamantangerust aufweist, enthalt 1 das erste strukturell charakterisierte, homoleptische Cadmiumphosphid-Adamantanfragment. Der AusschluB von Halogeniden im Anion von 1 ist fur seine mogliche Anwendung als Einkomponenten-Precursor fur halbleitende Cd/P-Phasen von Bedeutung. Das temperaturabhangige 'P-NMR-Spektrum von 1 in Losung zeigt bei Raumtemperatur ein einziges Resonanzsignal (6 = -41.5). Dieses spaltet bei sinkender Temperatur auf ( < 21 3 K). Die fur diese Auflosung erforderliche tiefe Temperatur korreliert mit einem Vorgang rnit geringer Aktivierungsenergie, wie einem intramolekularen Austausch der terminalen und verbruckenden PPh,-Liganden des Anions. AuSerdem beobachtet man bei tieferen Temperaturen Satelliten, die einer ,'P-Der Cadmiumkomplex 1 ist ein seltenes Beispiel fur ein strukturell charakterisiertes, metallorganisches Cadmiumphosphid, das abgesehen von seinem kristallographischen Tnteresse ein potentieller Einkomponenten-Precursor fur die Bildung einer Cd/ P-Halbleiterphase ist. S C ~S ) , C ~, B ~, ~[ ' ~I , ( E ~, N H ) , [ ( I * -S C ~H S ) ~C ~, ~, ~[ ' ~~, "i"3Cd-Kopplung von etwa 100 Hz entsprechen. Experirnentelles Synthese von 1: 3.13 mL BuLi (Aldrich, 5.0 mmol, 1.6 M Losung in Hexan) wurden zu einer Losung von 0.87 mL Ph,PH (Strem, 5.0 mmol) in 10 mL THF gegeben. Zu der gebildeten roten Losung wurden 1.0 mL [Cd{N(SiMe,),},] [18] (2.5 mmol) hinzugefiigt. Nach 5 min Riihren bei Raumtemperatur erhielt man einen gelben Niederschlag. der durch Zugabe von weiteren 30 mL THF und Erhitzen bis zum Riick-fluB aufgelost wurde. Man lieB die gelbe Losung 12 h bei Raumtemperatur stehen und erhielt gelbe, luftempfindliche Kristalle von 1 in 70% Ausbeute (1.00 g, erste Fraktion). Bei der Isolierung wurde gittergehundenes THF durch Behandlung im Vakuum (lo-, atm, 10 min) entfernt, was ein amorphes gelbes Pulver ergab, das bei den folgenden Analysen verwendet wurde: