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Betrachtungen über den Kohäsionsdruck

✍ Scribed by A. Brandt


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1924
Tongue
English
Weight
421 KB
Volume
378
Category
Article
ISSN
0003-3804

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✦ Synopsis


Betrachtmngem iibw d m K~h&sionsdi+~uck; vow A. B P a w d t .

Die Gase und Fliissigkeiten werden merst in zwei Klassen geteilt. Zu der ersten Klasse gehoren die sogenannten normalen Substanzen -Kohlensaure, Pentan, Isopentan, Fluorbenzol usw.; sie gehorchen mehr oder weniger genau der Gleiohung von v a n d e r Waals, und es wird angenommen, daB ihr molekularer Bau im gasfdrmigen und fliissigen ZUstande derselbe ist. Zu der zweiten Klasse gehoren Wasser, Alkohole, Siiuren. Es wird angenommen, daB diese Substanzen im dampfformigen Zustande aus einzelnen Molekeln bestehen, da8 aber bei dem Ubergange in den fliissigen Zustand Assoziation stattfindet, und daB sich aus den einzelnen Molekeln Molekulgruppen bilden, welche aus zwei, drei oder mehr Molekeln bestehen konnen.

Zur Unterscheidung dieser zwei Klasseri dient die grobere oder geringere Abweichung der Substanzen von der Zustandsgleichung von van d e r Waals und den bekannten Formeln von T r o u t o n , Ramsay-Eijtvos usw.

Jedoch geniigen auch die normalen SubstanZen der Zustandsgleichung von van d e r Waals nur qualitativ und nicht quantitativ; es ist also kaum moglich anzunehmen, daB die normalen Fliissigkeiten und Dampfe durchaus monomolekular sind.

Daher hat sich in der letzten Zeit, etwa seit 1906, eine radikalere Assoziationshypothese Bahn gebrochen.

Diese Hypothese nimmt an, da6 die Assoiiation auch im dampffijrmigen Zustande besteht und da6 sie allmahlich bei Temperaturerniedrigung und Verminderung des Volumens wachst, so daB der Assoziationsgrad eine Funktion zweier der drei Verhderlichen p , v und T ist.

Daher muB auch das Molekulargewicht der Substanz sich allmahlich andern und ist auch eine Funktion der Koordinaten.


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