Bestimmung von Spurenmetallen in Nahrungsfetten und Emulgatoren mittels flammenloser Atom-Absorptionsspektrometrie. 1. Mitt. Bestimmung der ionogen gebundenen Schwermetalle Kupfer, Eisen, Nickel, Zink, Blei und Cadmium in Nahrungsfetten
✍ Scribed by Schütze, I. ;Müller, W.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1978
- Tongue
- English
- Weight
- 683 KB
- Volume
- 22
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Bestimmung von Spurenmetallen in Nahrungsfetten und Emulgatoren mittels flammenloser Atom-Absorptionsspektrometrie. 1. Mitt. Bestimmung der ionogen gebundenen Schwermetalle Kupfer, Eisen, Nickel, Zink, Blei und Cadmium in Nahrungsfetten I. SCHUTZE und W. MULLER Die Kenntnis des Spurenmetallgehaltes in Nahrungsfetten ist aus lebensmittelhygienischer Sicht sowie im Interesse der Haltbarkeit von beachtlicher Bedeutung. I m Rahmen der vorliegenden Arbeit wird tiber die Bestimmung der ionogen gebundenen Schwermetalle Kupfer, Eisen, Nickel, Zink, Blei und Cadmium durch flammenlose Atom-Absorptionsspektrometrie (AAS) berichtet. Diskutiert wird die Problematik der Spurenanalyse in Nahrungfetten. In Form tabellarischer ubersichten werdenproblemorientiert auf Nahrungsfetteangegeben: -Analysenbedingungen fiir die AAS-Technik, -Illetallgehalte, die im Vergleich zur gtiltigen Standardmethode erhalten wurden und ermittelte Gehalte der ionogen gebundenen toxischen Spurenmetalle Cadmium, Zink u. ' Blei in Stichproben von verschiedenen in der DDR iiblichen Nahrungsfetten. Unsere Lebensmittel enthalten eine Vielzahl von Spurenelementen. Ganz allgemein definiert man Spurengehalte als Mengen, die unter 0.01 bis o,oor% liegen. Von besonderer Bedeutung fur Nahrungsfette sind eine Reihe von Spurenmetallen. Die Schwermetalle Kupfer und Eisen haben einen starken prooxidativen Effekt und vermindern durch ihre Anwesenheit die Haltbarkeit und somit die Qualitat von Fetten und &en. Man schatzt ein, daB Kupfer etwa 10 bis Ioo-fach wirksamer als Eisen ist. Hinsichtlich der prooxidativen Wirkung der Schwermetalle spielen Konzentration und Bindungszustand des Metalles sowie Licht-und SauerstoffeinfluB eine bedeutende Rolle. Fur Konzentrationen im Bereich von ca. I mg/kg Fett ergibt sich fur die prooxidative Aktivitat ionogen vorliegender Metalle folgende Reihe : Cu > Fe > Ni > Zn > Co > Mn. Diese Elemente gehoren zugleich zu den essentiellen Nahrungsfaktoren, mit Ausnahme von Nickel, dessen physiologische Funktion noch nicht sicher bekannt ist. Sie sind im Organismus Bestandteile so wichtiger Substanzen wie Hormone und vor allem Enzyme. Die Metalle Eisen, Kupfer und Zink bilden metallspezifische Enzyme [I]. Von Natur aus kommen die Spurenmetalle in Lebensmitteln und speziell in Nahrungsfetten nicht als freie, sondern als komplex gebundene Ionen vor (Metallproteine, Metallenzyme, Komplexe mit Pflanzensauren, Phenolen u. a.) . Durch die technologische 52.