𝔖 Bobbio Scriptorium
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Bestimmung sehr kleiner Mengen Jod in Mineralwässern


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1842
Weight
93 KB
Volume
44
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


B e s t h u n g rehr kleiner dlengen

Jud in diinemkocirocrn. 349 rem Silberoxyd voWndig , bringt den ausgewaschencn Niederschlag mit Zink und verdiinnter SchwefeMuro in Bertihrung, Gltrirt nach erfolgter Rsrluclion, setzt Barytwasser im Ueberschaf's zu, filtrirt wiederum, verdampfl das Filtrat zur Twkne, mrreibt den Riickstand, behandelt ihn mit Alkohol von 40° in gelinder W h e , filtrirt und verdampft. Das zuriickbleibende zwbfsliche Salz (Brombqum mit geringen Spuren von Chlorbaryum) liist man in wenig Wasscr, bringt es in ein Glaskdlbchm, selzt etwas gepuherten Braunstein. und Schwefelsiure in geringem Ueberschub zu und verschliebt die Oeffnung mit einern liork, in welchen eine zweischenkliche R6hre eingepafst ist, deren langerer Schenkel in der Mitte zu einer Kugel aufgeblasen, unten aber ausgezogen is& und */ % Lin. in Wasser taucht. Beim Erhitzen des Gcmenges cntwickelt sich wenn Brom zugegen is1 ein rGlhliches Gas, welches sic11 in der Ktigel zu bdonliahen Tr6pfchen verdiclitet. Man s p u dieselben mi& etwas Aether oder Wasser aus der Rdhre, flallt mit salpetersaurem Silber und wirgt das erhaltene Bromsilber. (?) Bestimmnng sehr kleiner Mengen Jod in Mioeralwgssern. Henry *) empfiehlt dazu folgende Modification des von Lassaigne angegebenea Yerfahrens. Man selzt zu dern a d Jod zu prrifenden Wasser (welches ndthigenfalls eingeengt wird) , eine etwas concentrirte Adcisung von Chlorpailadium. Lst Jod ZUgegen , so entsteht alsobald ein sckwwlicher Niederschlag von Jodpalladium, enth&lt das Wasser nur sehr geringe Spuren, so wird es anfangs dunkel mifsfarbig, im Yerlauf von 2 4 Stun-*] lourn. de Phrrm. et de Cliim. T. I. pag. 215. 3 s 1Jnamuhnu'ichkeilen d. Ar&user SkhwefeLsciun nL Reagm. den setzt sic11 jedoch alles Jodpallwliurn dstdndig als schwarzs Pulver ab. Damelbe wird eusggPwRschw, bei sehr gelinder W&me (in hiilierer Tempcratur bemerkt man einen Gem& nach Jod) getrocknet und gewapn. -Urn sich zu iibeneagen, dafs der Nedersehleq wirklick eine Jodverhindung ist, ubqiefst man ihn niit etwas Arnmoniak, setzt zu der entslandenen Liisung, welche ein ammoniakalisches JodpaUadiurn-Doppelsalz enthsl; Warkekleister und Schwefeldure in geringern Ucbersdtufs. Die violettblane Farbung entsteht alsdann soglcicb, selbst wenR die @uan- titat des enwesenden Jods nur 0, OOOi Grm. betrigt Unannehmlichkeiteo , welche niit dem Gebrauch der Nordhauser Schwefelsiiure als Reagens verbunden sind. A. Dupasquier *) macht damuf aufmmksam, dafs die Nordhauser Schwefelsiiure sich nicht ziim Freimachen des Jods in scinen Verbindunyen , Behnfs der Entdeckung desselben , mit Amyium eigne, indem der Gehalt des genannten Vitriolds an echwefliger SPure das Einlreten dcr Reactiori ganz oder theilweise hindere. -Dcrseibe giebt ferner an, defs die nimliche Verunreinibng anch die Anwendung der SBure zur Entbindung yon Wasserstoffrev. ken-Wasserstoffgas irn Marshschen Apparate venverflich mache, weil die schwellige Siare hierbei in Schwefelwasscrstoff verwendelt und das Arsen sonach llicilweist. d e r \ Gllig nls Schwefclarsen niedergcschlagen werde, *) Joorn. de Phann. et dc Chim T. 1. prig. 218.


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