Bestimmung magnetischer Momente und absoluter Stromstärken mit der Wage
✍ Scribed by Adolf Koepsel
- Book ID
- 102710258
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1887
- Tongue
- English
- Weight
- 1009 KB
- Volume
- 267
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Dass die Maxima und Minima der Curven chemischen
Verbiodungen der betreffenden Metalle entsprechen, ist wohl wahrscheinlich, obgleich das entsprechende Atomverhaltniss kein sehr einfaches ist (etwa Hg,Bi; HgBi,; Hg,Pb). Bemerkenswerth ist ubrigens, dass die Elemente Wismuth und Rlei, deren Amalgame ahnliches Verhalten zeigen, in Bezug auf ibr Atomgewicht einander nahe stehen (210 und 207, Quecksilber = 200); wahrend Zinn (= 118) und Cadmium (= 112) wieder unter sich analog sind. Diese Analogie im Verlauf der Curven von Zinnamalgam und Cadmiumamalgam tritt iZbrigens blos in den Curven des specifischen Widerstandes hervor, nicht so sehr in den Curven des Leitungsvermogens.
Miinchen, Marz 1887.
VI. Bestirnrnung magnetischer Mormnte und absoluter Strmst&rJcern rnit der Wage; von Adolf K o e p s e l .
(Ulersn Tnf. I1 Ylg. 6-10.)
Die absoluten magnetischen und electrischen Messungen leiden bis jetzt alle an dem Uebelstande, dass dieselben auf den Erdmagnetismus bezogen werden milssen , welcher bekanntlich innerhalb kleiner Zeitraume bedeutende Schwankungen erleiden kann, Schwankungen, die urn so unangenehmer fiihlbar werden, ale man dadurch gezwungen ist, neben den electrischen Messungen auch noch erdmagnetische Beobachtungen anzustellen, welche, abgesehen von anderen Schwierigkeiten , trotz weitlilufiger Correctionsrechnungen , doch immer nur einen Theil der Unregelmflssigkeiten zu beseitigen erlauben.
Eine Methode, um das Moment von Stabmagneten unabhangig vom Erdmagnetismus zu bestimmen, hat Hr. Geh. Rath v. H e l m h o l t z ' ) angegeben. I m Laufe der Zeit hat 1) v. Helmholtz, Sitzber. d. k.Acad. d. Wiss. Berlin 1883. p.405--408.
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