Bestimmung des freien Alkalis in den Seifen
โ Scribed by Davidsohn, J.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1926
- Weight
- 969 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0366-7960
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โฆ Synopsis
Die Ermittelung des freien Alkalis in den Seifen ist das Schmerzenskind fur den Seifenanalytiker. D a s Problem halten manche Forscher fur so schwierig, daB sie an dessen Losung nicht mehr glauben. So zieht W. I s m a i 1 s k y aus seinen Versuchenl) den folgenden SchluB : ,, W i r halten daher die F r a g e d e r e x a k t e n B e s t i m m u n g v o n f r e i e m A l k a l i i n d e n S e i f e n f u r u n g e l o s t und halten es fur methode nach einer solchen Methode zu suchen, die nicht zu den absoluten Zahlen, was unmoglich erscheint, sondern vor allem zu den relativ genauen Zahlen strebt.LL (Auf diese von I s m a i l s k y vorgeschlagene Konventionsmethode gehe ich weiter unten naher ein.)
Die groBe Anzahl der in Vorschlag gebrachten Methoden zur Bestimmung des freien Alkalis in den Seifen ist sicherlich in erster Linie darauf zuriickziifuhren, da13 das Problem immer noch ungelost ist.
Ich habe mich bereits vor 19 Jahren mit dieser Frage beschaftigt, d a ich in meinem Laboratorinm wiederholt habe feststellen konnen, daB die existierenden Methoden zu ungenauen und zum Teil zu ganzlich unbrauchbaren Resultaten fuhren 2)).
Da i n dieser gauzen
Zeit keine zuverlassige Methode zur Bestimmung des freien Alkalis veroffentlicht wurde und d a verschiedene Kreise, besonders die Textilseifen verarbeitenden Industrien, das lebl) ,,Alkalizahl" als Konventionsmethode zur Charakterisierung der Alkalitat der Seifen. Zeitschr. der Deutschen Oel-und Fettindustrie 1926, S. 546. 2) Vgf. D a v i d s o h n und w e b e r , Bestimmung des frelen und kohlensauren Alkalis in den Seifen. Seifensieder-Ztg. 1907, Nr. 3 und 4. zweckmafiiger, zur Schaffung einer Konventions-(friiher: Chemlrche Revue Uber d i e Fett-u n d H a r r -l n d u r t r i e hafteste Interesse fur die Frage der richtigen analytischen Ermittelung des freien Alkalis in der Seife dokumentierten, habe ich mich entschlossen, mich mit dern Problem wiederum zu befassen. Ich habe zunachst die bekannten Verfahren zur Bestimmung des freien Alkalis einer eingehenden analytischen Priifung unterzogen. m e t h o d e n d e s V e r b a n d e s d e r S e i f e n f a b r ik a n t e n D e u t s c h l a n d s " z u r B e s t i m m u n g ~, @ ; r o B e r e r " M e n g e n 'On f r e i e m A e t z a l k a l i . Man lost 10 g Seife unter Erwarmen auf dem Wasserbade in 100 ccm ahsolutem Alkohol, filtriert durch einen HeiBwassertrichter vom Unloslichen (Fullmittel, Alkalikarhonat) ab und titriert im Filtrate nach Phenolphthdeinzusatz mit normal Salzsaure bis zum Verschwinden der Rotfarbung. Bei der Filtration empfiehlt es sich, den Trichter mit einer Glasplatte bedeckt zu halten, damit nicht durch die Luft kohlensaures Alkali auf dem Filter unloslich niedergeschlagen wird. 1 ccm normal Salzsaure entspricht dann 0,005616 g K O H bzw. 0,004006 g NaOH. Z u r Nachprufung dieser Methode gins ich von ganz reiner Natronseife, die vollig frei von freiem Alkali war, aus. Diese Seife wurde mit genau gemessenen Mengen normal Natronlauge versetzt und dann die Bestimmung genau nach Vorschrift der ,,Einheitsmeth0denL' ausgefuhrt. ~i~ wiedergefundene Blenge Aetznatron war ganz erheblich geringer als die zugesetzte. I n einem Falle reagierte die alkoholische Seifenlosnng nach dem Filtrieren und Nachwaschen mit neutralisiertem Alkohol gegen Phenol-I. n v e ti0 m e t d d e I ! n Zentral-Organ fiir die Industrien der Speise-u. der t e c h Fette u. Ole, der Minerali3le u. Schmiermittel, des Stearins u. Glyzerins, der Kerzen, der Seifen, der Firnisse u. Lacke Organ der Wissenschaftllchen Zentralstelle fiir 61und Fettforsch-ung (e. V.) Berlin Unter Mitwirkung hervorrag. Fachgenossen herausgeg. von Prof. Dr. K. H. Bauer, Lab. f. angew. Chemie d. Univers.Leipzig
V e r l a g d e r W i s s e n s c h a f t l i c h e n V e r l a g s g e s e l l s c h a f t m. b. H. S t u t t g a r t , P o s t f a c h 40 ~ ~~ Bezugsbedingungen: Einzelheft GM. 1.60. Monatlicher P o s t bezugspreia fur das inland GM. 2.50. Direkter Versand "om Verlag aus GM. 2.75. Lieferung nur gegen Voreinscndung des Bctrages. In Fillen von hoherer Gewalt, Streik. Ausspsrrung, BctriehastBrungen hat der Bezieher weder An3 ruch auf Lieferung no& auf RiickvergGtung des Beruospreises. -Anzslgenprels. Dir 4gespaltene Millimeterhiihe oder deren Rnum ("on Strich zu ltrich qemessen) GM. -.I2 (auf dem Umschlag und anderen Vorzugsaeiten nach besonderer Vereinbarung), bei Wiederholungen Rabatt I t Tarif.
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