Bestimmung des Dipolmoments von Lösungen
✍ Scribed by H. Mohler; J. Sorge
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1937
- Tongue
- German
- Weight
- 659 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Wir haben die Absicht, im Rahmen unserer Untersuehungen uber chemisehe Kampfstoffe uncl R,-R,-Spstenie einige Arbeiten, die sich mit der Nessunp von ~~olekularpolarisRtionen uncl Dipolmomenten befassen, zu veroffentlichen. Ini Interesse der Raumersparnis schicken wir cine Darstellunp cler rechnerischen Grundlagen und der von uns angewandten Xesstechnik vorsus, um in allen spateren Mitteilungen darauf verweisen zu koimen.
In neuerer Zeit bildet das Dipolmoment bekanntlich einen wichtigen Faktor bei der Beurteilung der raumlichen Anordnung der Atome in der Molekel, denn es vermittelt uns einen Einblick in die Symmetrie der Ladungsverteilung und damit in die Symmetrie des Molekalbaues uberhaupt. Durch Untersuchungen itber die Temperaturabhangigkeit der Molekularpolarisation im statischen Feld bei Molekeln mit permanentem Dipolmoment ist es ferner moglich, wichtige Aufschlusse uber die Art der Assoziation cler Jlolekeln in Losung zu erhalten, indem sieh nachweisen lasst, oh sich diese zu Ketten mit erhohtem Dipolmoment aneinanderreihen oder zu Quadrupolen mit erniedrigtem Moment nebeneinanderlegen, as auch fur die Absorptionsspektrophotometrie Ton Losungen voa Wichtigkeit ist. Da der Ausdruck fiir das Dipolmoment ouch die Molekularrefraktion cnthalt, die durch Elektronenverschiebung im Wecliselfelcl des sichtbaren (und ultravioletten) Lichtes bedingt ist, lassen sich Zusammenhiinge zwischen Dipolmoment und TXraviolettabsorption ableiten, denn es besteht die Beziehungl): Darin bedeutet .n den Brechungsesponenten fiir die Frequenz Y, X das Molekulargewicht, d die Dichte und die einzelnen v, die Absorptionsfrequenzen cler in Frage stehenclen Atom-oder Molekelart. Die C, sind den Y, zugehorige molekulare Konstanten, die die Starke der durch v i bestimmten Absorptionsstellen entholten. c', steht ferner in Beziehung zu p,, der Zahl der je Jlolekel an der betreffenden Absorption beteiligten Elektronen. Der Zusammenhaiig zwischen Dipolmoment Ililci Lichtabsorption wircl augenfallig, wenn man beriiclcsichtipt, dnss 1-iele Chromophore, l) Ti. L. W o l f , Z. physiksl. Ch. [B] 2, 39 (19%).
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