Bestimmung der Phosphorsäure
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1848
- Weight
- 92 KB
- Volume
- 64
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
B e s h u n g der Phosphorsdure. 409 Gasgemenge vorgeschlagen. Da aber hierbei immer Kohlensiure von der Flussigkeit aufgenommen wird, so wendet derselbe *) jetzt einen mit jodsaurem Kali gemengten Starkekleister an, der kein Gas absorbirt. Man bringt in die graduirte Rohre, welche das Gasgemenge enthilt, einen mit diesem Kleister bestrichenen Glasstab und zieht ihn, sobald das Gasvolum sich nichl mehr vermindert , heraus , und mifst die zuruckbleibende Kohlensaure. Um indessen sicher zu seyn, dafs alle schweflige Saure entfernt ist, bringt man in die Rohre mittelst desselben Glasstabs ein wenig Starkekleister, der mit einer verdunnlen Losung von jodsaurem Kali vermischl ist. hn Falle die geringste Spur von schwefliger Saure vorhanden , farbt sich .derselbe sogleich blau. Lelzteres Miltel liifst sich uberhaupt stets zur Auffindung geringer Mengen von schwefliger S u r e benutzen. Bestimmung der Phosphorsaure. -R a w s k y M, schlagt hierzu folgendes Verfahren vor , das sich auf M a r g u e ri t t e's Methode der Eisenbestimmung stiitzt. Er trennt zuerst die Basen, deren phosphorsaure Salze in Essigsiiure unloslich sind und setzt dann zu der Flussigkeit eine Mischung von Eisenalaun und essigsaurem Natron. Das ausgeschiedene phosphorsaure Eisenoxyd wird abfiltrirl, ausgewaschen und in Salzsaure gelost. Durch Zusata von schwefligsaurem NiItron fuhrt iiian es in Oxydulsalz uber und bestimmt nach dem Verfahren M a r g u e r i t t e's, mittelst ubermangansauren Kali's, die Menge des Eisenoxyduls. Da nun auf 1 Aeq. Eisenoxyd (Fer Os) stets ein Aeq. Phosphorsaure (PO,) in dem bei Ge-*) Ann. de Chim. et de Phys. 3mc ser. T. XX. p. 254. **) Compt. rend. XXIV. 681. ***) Diese Ann. Bd. LX. p. 369.
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